Jan Leube

"Der Kreativ-Arbeitsmarkt in Dubai ist sehr viel jünger und digital sehr smart"

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Jan Leube wird Kreativchef der Keko-Niederlassung in Dubai
© Keko
Jan Leube wird Kreativchef der Keko-Niederlassung in Dubai
Der hoch dekorierte Kreative Jan Leube hat Deutschland 2015 den Rücken gekehrt, um in Dubai neu durchzustarten. Nach Stationen als Kreativchef von Scholz & Friends Zürich und Y&R Germany arbeitet er dort zunächst als führender Kreative für Publicis Middle East. Nun steht er vor der nächsten Herausforderung: Der Aufbau der Porsche-Agentur in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Exklusiv-Interview mit HORIZONT spricht er über sein neues Leben im Mittleren Osten und die Unterschiede zu den westlichen Kreativmärkten.

"Das Publikum hier ist extrem divers"

Sie arbeiten inzwischen seit knapp fünf Jahren in Dubai. Was reizt Sie an dem Leben dort? Bereits als Kreativgeschäftsführer in Zürich - damals für Scholz & Friends - hatte ich das Leben und Arbeiten im Ausland als etwas sehr Bereicherndes empfunden. Weil ich auch unbedingt international – sprich auf Englisch – arbeiten wollte, hat mich dann auch der Wechsel zu BBDO und Y&R gereizt. Als dann das Angebot von Publicis Middle East kam, musste ich nicht lange überlegen.

Was fasziniert Sie an der dortigen Werbeszene? An der Werbung fasziniert mich im Kern immer dasselbe: Menschen dazu zu bringen, anders zu denken, fühlen und handeln. Die jeweilige Werbeszene ist dabei gar nicht so entscheidend. Aber klar ist: Die hier ist kleiner und (noch) unbedeutender als die Szene in Deutschland und - wie manche Stadtteile Berlins - noch überwiegend in libanesischer Hand.

Wie sieht der Werbealltag in Dubai aus?

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