Weber-Shandwick-CCO Jan Dirk Kemming

Warum immer mehr Unternehmen politisch werben

Jan Dirk Kemming, Weber Shandwick
© Weber Shandwick
Jan Dirk Kemming, Weber Shandwick
Die Anzahl der Werbekampagnen, die eine politische Botschaft senden, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Jan Dirk Kemming, Chief Creative Officer von Weber Shandwick, hat in seinem Buch "Marken als politische Akteure" untersucht, warum das so ist – und welche Chancen und Risiken für die Unternehmen darin liegen.

Herrr Kemming, für die Europawahl haben Unternehmen wie die Deutsche Bahn, VW oder die Lufthansa eigene Kampagnen gestartet. Haben Sie schon einmal so viele wahlkämpfende Marken erlebt? Nein. Wobei der Begriff Wahlkampf in diesem Fall etwas unpräzise ist. Die Unternehmen haben eigentlich um die Wahl gekämpft und sich dabei in der Regel überparteilich gezeigt. Das ist etwas anderes als das, was wir unter Wahlkampf verstehen.

Was glauben Sie waren dafür die Gründe? Aufgrund der europafeindlichen Tendenzen in einigen Ländern sehen viele Unternehmen und Marken ihre License to operate in Gefahr.

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