Jahresbilanzen der Werbeholdings

Interpublic entwickelt sich am besten

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Interpublic-Chef Michael Roth freut sich über gute Zahlen
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Interpublic-Chef Michael Roth freut sich über gute Zahlen
Drei der großen internationalen Werbekonzerne haben mittlerweile ihre Jahresbilanz für 2019 veröffentlicht. Die französische Publicis-Gruppe öffnete bereits vorige Woche ihre Bücher, jetzt folgen die US-Wettbewerber Omnicom und Interpublic. Am besten fallen die Zahlen bei der Muttergesellschaft von McCann und IPG Mediabrands aus.
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So meldet Interpublic für das vergangene Jahr ein organisches Wachstum von 3,3 Prozent. Der weltweit erzielte Umsatz kletterte auf 8,63 Milliarden US-Dollar (7,92 Milliarden Euro). Während das US-Geschäft um knapp 2 Prozent zulegte, konnte die Gruppe den Umsatz in den anderen Märkten um 5,5 Prozent steigern. Die bereinigte Ebitda-Marge liegt bei 14 Prozent. "Unsere Ergebnisse zeigen erneut die Stärke unseres kundenorientierten, integrierten Modells und die Qualität unserer Angebote", sagt Konzernchef Michael Roth. Für 2020 rechnet er mit einem organischen Wachstum von 3 Prozent.


Schwächer als bei Interpublic fallen dagegen die Zahlen von Omnicom aus. Die Muttergesellschaft von Werbenetworks wie BBDO, DDB, TBWA und Mediaagenturen wie OMD und PHD verzeichnet 2019 einen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent auf 14,95 Milliarden Dollar (13,71 Milliarden Euro). Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergibt sich allerdings ein organisches Wachstum von 2,8 Prozent. In Europa konnte die Holding um 3 Prozent zulegen. Die operative Marge von Omnicom liegt bei 14,2 Prozent.

Wettbewerber Publicis hatte bereits vorigen Woche seine Zahlen präsentiert. Die von CEO Arthur Sadoun geführte Gruppe meldete - bereinigt um den Zukauf des Data- und CRM-Dienstleisters Epsilon - einen Umsatzrückgang von 2,3 Prozent auf einen Nettoumsatz von 9,8 Milliarden Euro. Die britische WPP-Holding legt ihre Zahlen erst Ende Februar vor. mam  
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