IPG-Manager Michael Dunke zu seinem Ausstieg

"Es ist eine rein persönliche Entscheidung"

Michael Dunke will noch mal etwas Neues machen
© IPG Mediabrands
Michael Dunke will noch mal etwas Neues machen
Ende voriger Woche wurde bekannt, dass Michael Dunke spätestens Anfang 2020 bei IPG Mediabrands ausscheidet. Im Interview mit HORIZONT erklärt der CEO der Mediaagenturgruppe, warum er sich noch einmal neu orientieren will und wie sich die Gruppe entwickelt hat.
Herr Dunke, warum wollen Sie als Chef von IPG Mediabrands aufhören? Es handelt sich um eine rein persönliche Entscheidung. Nach 21 Jahren bei Interpublic habe ich Lust, noch mal was anderes zu machen.

Wissen Sie denn schon was? Ja, ich habe schon ziemlich genau Vorstellungen. Aber darüber möchte ich jetzt noch nichts sagen. Ich werde zu gegebener Zeit informieren.

Kann es sein, dass Sie wieder mehr operativ tätig sein wollen? Als Holding-Manager hat man mit dem Tagesgeschäft ja relativ wenig zu tun. Das operative Geschäft machen natürlich unsere Agenturen und deren Mitarbeiter, auch wenn ich bei dem einen oder anderen Kunden noch persönlich involviert bin. Mein Schwerpunkt lag zuletzt aber in der Tat auf der strategischen Weiterentwicklung der Gruppe. Das hat mir sehr viel Freude gemacht.

Warum kündigen Sie schon ein Jahr vor Ihrem Ausstieg an, dass Sie gehen werden? Keine Angst, als Lame Duck zu gelten?

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