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Corona-Schockstarre? Das interne Innovationsprojekt steckt in der Sackgasse oder wurde gar ganz auf Eis gelegt? Oder sind Ihre neuen Produktideen plötzlich aus der Zeit gefallen? Zeit für einen Neuanfang! Nie war die Zeit so reif für sinnvolle Innovationen und mutige Ideen, findet Alexander Kovrigin. Der Leiter von Grabarz JMP stellt seine Top 5 Quellen vor, die ihn immer wieder zu neuen Produktideen inspirieren und die vor allem ... nichts kosten!



1.

Schlechte Reviews

© Quelle: Amazon.de (Review gekürzt)
Schlechtes Feedback tut manchmal weh. Sollte aber nicht persönlich genommen werden. Sondern ganz im Gegenteil: als Anreiz, Dinge besser zu machen. Vielleicht auch ganz, ganz anders. Zum Beispiel wie hier, mit einer ganz neuen Baby-Toilette: zum Entspannen.

2.

Crowdfunding Plattformen

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Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter werden pro Tag ca. 120 neue Produktideen hochgeladen – von normalen Menschen. Es gibt geniale Ideen, wie den Switchbot Curtain (s. Bild) – ein Smart-Device um Gardinen vom Sofa aus zu steuern und absolut sinnlose Ideen wie einen stinknormalen Kartoffelsalat, der mit 55.491$ finanziert worden ist. Der Profitipp: Nach Trends Ausschau halten, zum Beispiel in der Go Green Kategorie.


3.

Life Hacks

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Die „50 besten Life Hacks aller Zeiten!“ – Nein, das ist kein Clickbait, sondern eine gute Quelle für neue Produktideen. So wie der wohlduftende Strauch an der Dusche, der vielleicht nicht zur direkten Umsetzung geeignet ist, aber ein super Anstoß, um als Sanitärhändler den Duschkopf neu zu denken.

4.

Exotische Supermärkte

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Aktuell kann und will keiner mit dem gesamten Innovationsteam in den Zug oder gar ins Flugzeug steigen, um das Wochenende in einem fremden Land zu verbringen. Ein Besuch im internationalen Supermarkt (je exotischer desto besser) geht hingegen jederzeit und dort lässt sich zum Beispiel diese japanische Duftkerze für Katzen erwerben. Eine super Inspiration – etwa für eine Wellness-Brand für Vierbeiner!

5.

An der Salesfront

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Das Beste, Einfachste, Günstigste aber auch Schwerste zum Schluss! Die eigene Salesfront. Ob im Shop oder am Telefon, näher kommt man an die eigenen Kunden nicht ran. Das ist echtes Leben pur. Das sind Kundenbedürfnisse „uncut“. Also einfach mal für einen Tag den Job mit einem Verkäufer tauschen, Maske auf und den Kunden richtig zuhören. „Schätzchen, hätten Sie auch eine Zeitung mit größeren Buchstaben?“


 


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