Innocence in Danger

So will Glow Kindesmissbrauch ans Licht bringen

   Artikel anhören
Nicht nur ärmere Milieus stehen als Schauplatz von sexueller Gewalt gegen Kinder im Fokus der Glow-Kampagne
© Glow
Nicht nur ärmere Milieus stehen als Schauplatz von sexueller Gewalt gegen Kinder im Fokus der Glow-Kampagne
Im Auftrag des Vereins Innocence in Danger, der sich weltweit gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern mittels digitaler Medien einsetzt, hat die Berliner Agentur Glow einen Kampagnenfilm mit eindrücklichen Leuchtreklame-Elementen entwickelt. Ziel des knapp 30-sekündigen Films ist es, Erwachsene für die Anzeichen von Kindesmissbrauch speziell im eigenen Umfeld zu sensibilisieren.
Im Kampf gegen das Wegsehen wollen Glow und Innocence in Danger mit dem Social-Media-Film auf die bedrückende Zahl von rund einer Million Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen, die laut WHO jährlich in Deutschland Opfer von sexuellem Missbrauch werden.
© Glow
Um zu verdeutlichen, dass Kindesmissbrauch in allen sozioökonomischen Schichten und in jeder Nachbarschaft passiert, flimmern in dem Film symbolische Leuchtreklamen mit Schriftzügen wie "Missbrauch Live 24/7" und "Child Sexual Abuse Recordings" über Wohnwagen, Einfamilienhäusern und Villen auf.
© Glow
Der explizite Aufruf am Ende: "Es passiert überall - wir müssen nur hinsehen", denn um Kinder vor Übergriffen dieser Art zu schützen, sei es die Pflicht aller indirekt Beteiligten, aufmerksam zu werden und im Falle des Falles zu handeln.
© Glow/Youtube
Wichtig sei dabei laut Innocence in Danger vor allem, auf Wesensveränderungen und versteckte Hilferufe von Schutzbefohlenen zu achten. Denn viele Menschen seien sich nicht darüber bewusst oder würden nicht wahrhaben wollen, dass sexueller Missbrauch von Kindern allgegenwärtiger sei, als man denke. hmb
    stats