Influencer-Kampagne

Thjnk und G+J rufen zur Social-Media-Abstinenz über die Feiertage auf

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Das Key Visual der #OutofSocial-Aktion
© Thjnk
Das Key Visual der #OutofSocial-Aktion
Viele Menschen können es auch über Weihnachten nicht sein lassen und sind permanent mit ihrem Smartphone und den sozialen Netzwerken beschäftigt. Thjnk Hamburg, Gruner + Jahr und die Stiftung Digital Age sensibilisieren pünktlich zu den Feiertagen für die übermäßige Nutzung von Social Media. Das Motto der Kampagne: #outofsocial.
Für die Aktion konnten die Initiatoren zahlreiche Influencer gewinnen, darunter etwa der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, die am 25. Dezember das #outofsocial-Logo posten und so signalisieren, dass sie zumindest für einen Tag lang eine Pause von Insta-Stories, Hashtag, Memes, Emojis und GIFs nehmen.


"Social Media ist eine tolle Sache. Es erlaubt uns, mit anderen Menschen viel effizienter in Verbindung zu bleiben. Gleichermaßen hat es aber auch seine Schattenseiten. Die Jagd nach 'noch schöner' und 'noch mehr Follower' sowie die Hater sind Dinge, die uns auf Dauer unglücklich machen können. Deswegen ist es wichtig, gerade unsere Kinder davor zu schützen". sagt Rosberg. "Mit diesem einen Tag Ruhe möchten wir auf das Thema aufmerksam machen. Es gilt den Social-Media-Konsum in Grenzen zu halten, um auch das Hier und Jetzt im Leben zu genießen."

Digital-Age-Gründer Fabrice Schmidt ergänzt: "#outofsocial soll Deutschlands digitaler Bewusstseinstag werden, der sich Jahr für Jahr mit verschiedenen Themen der Digitalisierung auseinandersetzt – etwa Cyber Bullying oder Fake News." Außerdem wolle man den Menschen zeigen, wie man digitale Pausen im Alltag einlegen kann – inklusive einer Fibel, die Empfehlungen für die Nutzungsdauer bei Kindern ausspricht.


Zu diesem Zweck hat Digital Age zusammen mit der Charité, Thjnk und dem G+J-Nachrichtenmagazin Stern Studien durchgeführt, Artikel geschrieben sowie eine Webseite und einen Podcast entwickelt, die sich allesamt mit der intensiven Nutzung sozialer Medien befassen. Alle Formate sollen Antworten auf die Frage geben: Wie viel Screentime ist eigentlich zu viel? "Der 25. Dezember ist für viele Menschen ein Tag des Zusammenkommens und der Familie. Ein optimaler Zeitpunkt also, um daran zu erinnern, den Screen einfach mal auszulassen und sich aufeinander zu konzentrieren", sagt Tobias Grimm, Geschäftsführer Kreation bei Thjnk in Hamburg. tt
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