Hitze-Umfrage

So sorgen Agenturchefs im Büro für Abkühlung

Bei Demodern wird im Büro-Planschbecken Eis gegessen.
© demodern
Bei Demodern wird im Büro-Planschbecken Eis gegessen.
Auch diese Woche beginnt heiß. Heute werden bis zu 39 Grad erwartet. Wie gehen eigentlich Agenturchefs mit den Rekordtemperaturen um? Gegenüber HORIZONT Online erklären sie ihre Anti-Hitze-Strategien - und diese reichen von Wasserpistolen über Büro-Planschbecken bis hin zu einem spontanen Nachbarschaftshilfsprogramm.

Günter Lewald, geschäftsführender Gesellschafter B+D Communications

"Bei dem Wetter ziehen wir alle uns möglichen und sinnvoll erscheinenden Register. Das fängt mit dem Kauf zusätzlicher, mobiler Klimaanlagen an, geht über das Umwidmen von klimatisierten Präsentationsräumen in Hitze-Erholungsbüros bis zur erweiterten Nutzung der kühlen Kellerräume in unserer Jugendstilvilla. Darüber hinaus darf auf Wunsch schon vor Beginn der offiziellen Arbeitszeit losgelegt und früher mit dem Arbeiten aufgehört werden. Besonders legere, eher für die Strandparty geeignete Klamotten, Ventilatoren in Kombination mit Wasser-Sprühflaschen und das ein oder andere Eis runden das Anti-Hitze-Programm ab. Und wenn es dann gar nicht mehr anders geht (Kreislaufprobleme!), dann gibt es auch schon mal Hitzefrei. Kostenlose Getränke – natürlich eisgekühlt – haben wir ohnehin immer im Angebot."
Hitzeflucht im Wirtschaftskeller der Agenturgruppe
© B+D
Hitzeflucht im Wirtschaftskeller der Agenturgruppe

Alexander El-Meligi, Managing Partner & Creative Director bei Demodern

"36 Grad und es wird noch heißer – nicht mit uns! Während wir uns in unserem Kölner Büro regelmäßig bei Barbecue und Wasserschlachten austoben (unser Office Manager hat extra Wasserpistolen bestellt), kühlen wir in Hamburg im Mini-Planschbecken die erhitzten Füße und Laptops und genießen dabei ein kühles Eis. Und damit das auch niemand vergisst, haben wir eigens dafür einen sogenannten ‚Ice-Train‘ in unser Slack-Tool integriert: Er misst die Temperatur und wenn sie auf über 25 Grad steigt, ruft er uns zum Eis essen auf. Und das passiert zurzeit natürlich täglich!"
Demodern-Mitarbeiter kühlen sich im Planschbecken ab
© Demodern
Demodern-Mitarbeiter kühlen sich im Planschbecken ab

Peter Krause, Partner Triplesense Reply

"Wir sind rechtzeitig zur großen Hitze in Frankfurt in unser neues Büro direkt am Main umgezogen – und feiern unser neuestes Teammitglied: die Klimaanlage. Mit kühlem Kopf hat unser Team gleich ein spontanes Nachbarschaftshilfsprogramm ins Leben gerufen – ganz im Geiste von 'Mein Freund, der Baum'. Denn auf dem kleinen Platz vor dem neuen Büro lassen die Bäume derzeit ganz schön schlapp und durstig die Ohren hängen. Ein kleines agiles Triplesense Reply-Team rückt nun regelmäßig aus, um mit viel Wasser Abhilfe zu schaffen. Demnächst verfilmt als: 'Agenturmenschen, die mit Mülleimern laufen'."
Die Triplesense-Reply-Mitarbeiter haben ein spontanes Nachbarschaftshilfsprogramm ins Leben gerufen
© Triplesense Reply
Die Triplesense-Reply-Mitarbeiter haben ein spontanes Nachbarschaftshilfsprogramm ins Leben gerufen

Sven Korhummel, geschäftsführender Gesellschafter bei Cyperfection

"'Cycool' – leicht gesagt, aber unser Agentur-Mantra genügt diesen Sommer tatsächlich nicht. Eis hilft. Immer. Suggestiv-digital auf unserem Welcome-Monitor und erst recht Real-World-kulinarisch. Wer möchte, könnte natürlich ins Homeoffice – nur hat dort niemand eine bessere Kimaanlage. Dazu unser traditionell lockerer Dresscode, der vor stilsicher unverhüllten Männerbeinen nicht haltmacht: schon ein ziemlich frischer Mix. In normalen Sommern die Top-Eskalationsstufe: Die Arschbomben-Challenge vom hauseigenen Kran in den Rhein. Fällt aktuell aber wortwörtlich flach – zuwenig Wasser (das auch zu warm wäre)."
Bei Cyperfection gilt ein lockerer Dresscode
© Cyperfection
Bei Cyperfection gilt ein lockerer Dresscode

Patrick Benner, CEO und Inhaber von ARTUS Interactive

"Die Hitzewelle sehen wir bei ARTUS vor allen Dingen als Chance – nicht nur um sich abzukühlen, sondern auch um den Umsatz anzukurbeln. Statt im unklimatisierten Office zu schwitzen, animieren wir Account- und Projektmanager im Face-to-Face die Bindung zu unseren am besten klimatisierten Kunden zu stärken. Qualitativ steigt der Output in Juli und August extrem, da die Designer mehr Zeit in den kühlen, schattigen Kellerräumen der Entwickler verbringen – interdisziplinäre Teams sind der Bringer. On top gilt in der schwitzigen Hauptsaison ein generelles Hitzefrei für alle Mitarbeiter ab 19 Uhr (sofern es die Projektarbeit zulässt). Wir in der Geschäftsführung tun also wirklich alles, was in unserer Macht steht und was wir vom Schwimmbad aus in die Wege leiten können."
Patrick Benner, CEO und Inhaber von ARTUS interactive, mit einer erfrischenden Abkühlung
© Artus
Patrick Benner, CEO und Inhaber von ARTUS interactive, mit einer erfrischenden Abkühlung





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