Heimat

Kreativchef Matthias Storath - zwischen Montessori-Kindergarten und Militärakademie

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Matthias Storath, Kreativchef der Berliner Agentur Heimat, zu Gast im HORIZONT Podcast
© Björn Arne Eisermann
Matthias Storath, Kreativchef der Berliner Agentur Heimat, zu Gast im HORIZONT Podcast
Die Berliner Agentur Heimat kennt die Höhen und Tiefen des Agenturgeschäfts. Mal die Nummer eins im Kreativranking, mal von Etatverlusten und Konkurrenzdruck geschwächt und dann wieder Talk of the Town mit einem spektakulären Hornbach-Coup. Eines hat sich in den vergangenen 21 Jahren ihres Bestehens allerdings nicht verändert: Heimat ist eine echte Lovebrand. Und von denen gibt es gerade in der Agenturbranche nicht allzu viele.

Kreativchef Matthias Storath spricht in der aktuellen Podcastfolge von HORIZONT Lovebrands über die Liebe zu Marken, neue Etats, wie Heimat die Corona-Krise bewältigt hat und wie die vergangenen Monate den Agenturalltag verändert haben. Er erzählt, warum es bei Heimat manchmal zugeht wie im Montessori-Kindergarten und an anderen Tagen wie in einer Militärakademie.

Außerdem fordert der hochdekorierte Kreative ein neues Selbstverständnis von der Agenturbranche. Kommunikationsprofis dürften ruhig stolz und selbstbewusst auf das sein, was sie im Tagesgeschäft tun. Die Liebe zum eigenen Job sei vielen in den vergangenen Jahren abhanden gekommen. Zwar seien die Zeiten von Sex, Drugs und Rock’n’Roll in der Werbung endgültig vorbei, dennoch ist es immer noch "wahnsinnig toll, in einer Agentur zu arbeiten", findet Storath. bu

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