Hammerbrooklyn

Nordpol begleitet Grundsteinlegung für Hamburger Digitalcampus

So soll der Digital-Pavillon am Hamburger Stadtdeich von außen aussehen
© Nordpol
So soll der Digital-Pavillon am Hamburger Stadtdeich von außen aussehen
Es ist ein ambitioniertes Projekt, dessen Realisierung zwischenzeitlich durch einen Streit zwischen den Initiatoren gefährdet schien. Doch nun wurde der Grundstein für den Hamburger Digitalcampus "Hammerbrooklyn" gelegt. Auf dem Gelände neben den Deichtorhallen soll perspektivisch ein Ort für den Austausch von etablierten Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Bürgern zum Thema digitale Transformation entstehen, so die Idee der Verantwortlichen, zu denen auch der Co-Gründer der Hamburger Agentur Nordpol Mathias Müller-Using gehört.
Das ursprüngliche Architekturkonzept, das Interieur Design und das Corporate Design stammen von Nordpol und seiner Architektureinheit Metapol. Auch an der inhaltlichen Projektentwicklung war die Agentur durch Müller-Using maßgeblich beteiligt. Im ersten Schritt soll der US-Pavillon der Expo 2015 in Mailand auf dem Gelände am Stadtdeich aufgestellt werden. Der Digital-Pavillon soll im kommenden Frühjahr fertig sein und auf fünf Ebenen und einer Fläche von 7600 Quadratmetern neben einer Townhall Platz und Räume für Workshops, Seminare, Veranstaltungen und Co-Creation bieten. In einer zweiten Bauphase, die bis spätestens 2025 beginnen soll, sind dann weitere Büroräume auf einer deutlich größeren Fläche geplant.


... und so von innen
© Hammerbrooklyn
... und so von innen
Müller-Using wechselt wie berichtet von Nordpol zum Immobilienentwickler Art Invest und soll dort das Projekt "Hammerbrooklyn" vorantreiben. Zwischenzeitlich hatte es zwischen ihm und den anderen Initiatoren Streit gegeben, den die Stadt Hamburg aber durch die Gründung einer Stiftung schlichten konnte. Wie es bei der Agentur weitergeht, muss man abwarten. Die Nordpol-Mutter HH2O steckt derzeit in einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung, nachdem man auf hohen Kosten für die Entwicklung des "grünen Bunkers" auf dem Hamburger Heiligengeistfeld sitzen geblieben war. mam
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