"Gutviken gibt's woanders"

So nimmt ein Massivholzmöbel-Hersteller lustige Ikea-Produktnamen aufs Korn

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Hartmann und RaphaelBrinkert veralbern Ikea-Produkte mit schrägen Namen - und nutzen sie für clevere Eigenwerbung
© Hartmann
Hartmann und RaphaelBrinkert veralbern Ikea-Produkte mit schrägen Namen - und nutzen sie für clevere Eigenwerbung
Im Laufe seiner Geschichte hat sich das 1911 gegründete Traditionsunternehmen Hartmann auf die Herstellung von Massivholzmöbeln spezialisiert und versteht sich selbst als Innovationsführer in dem Segment. Nach einem Markenrelaunch in diesem Frühjahr will der Hersteller seine Position im umkämpften Möbelmarkt nun stärken. Zu diesem Zweck hat Hartmann zusammen mit RaphaelBrinkert eine witzige Guerilla-Aktion umgesetzt - und veralbert damit niemand Geringeren als Branchenprimus Ikea.
Anlass der überraschenden Aktion des Unternehmens aus Beelen im Münsterland ist die Möbelfachmesse M.O.W., die in dieser Woche mit einem umfassenden Schutz- und Hygienekonzept physisch stattfindet. Pünktlich zu dem Branchenevent veröffentlicht Hartmann in seinen Digitalkanälen mehrere Motive sowie einen Film, die eine Guerilla-Aktion zeigen, bei der lustige Produktnamen von Ikea aufs Korn genommen und mit den Qualitätsmöbeln der Traditionsfirma verglichen werden. So heißt es auf den Pkw-Werbeflächen, die unter anderem prominent auf dem Parkplatz eines Ikea-Einrichtungshause herumgefahren wurden, etwa: "Gutviken gibt's woanders. Gute Möbel bei uns" oder "Mopsig gibt’s woanders. Schlanke Tische bei uns."
Mit der Kampagne nimmt Hartmann die ulkigen Möbelnamen von Ikea auf die Schippe
© Hartmann
Mit der Kampagne nimmt Hartmann die ulkigen Möbelnamen von Ikea auf die Schippe
"Bei der Qualität von Möbeln hört bei uns der Spaß auf", sagt Holger Hanhardt, Geschäftsführer bei Hartmann Möbelwerke. "Nichtsdestotrotz machen wir natürlich gerne mit einem Augenzwinkern auf unsere einzigartigen Möbel aus Massivholz aufmerksam. Gut- oder Hamarvik können sie sich ja immer noch woanders besorgen."


Für die Kreation der Kampagne ist RaphaelBrinkert verantwortlich. Laut der auf Social Campaigning spezialisierten Agentur wurde die Guerilla-Aktion vor mehreren Ikea-Standorten in ganz Deutschland durchgeführt. tt
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