#GesundheitBrauchtFitness

So werben Jung von Matt und der DIFG für die Öffnung von Fitnessstudios

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Derzeit nicht möglich: Sport im Fitnessstudio
© Pavel Jurča auf Pixabay
Derzeit nicht möglich: Sport im Fitnessstudio
In der Corona-Krise herrscht bei vielen Bundesbürgern dank Home Office und geschlossener Fitnessstudios akuter Bewegungsmangel. Auch wenn viele jetzt aufs Joggen umsteigen oder Online-Workouts in den eigenen vier Wänden absolvieren, warnt der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) vor den drohenden gesundheitlichen Folgen des Lockdowns - und plädiert in einer von Jung von Matt/Sports entwickelten multimedialen Kampagne für die Umsetzung eines 5-Punkte-Plans zur Wiedereröffnung der Sportstätten.
Der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) wendet sich mit dem dringenden Appell an die Bundesregierung, Fitnessstudios im ganzen Land schrittweise wieder zu öffnen. Hierzu hat der Verband gemeinsam mit der Sportmarketing- und Kreativagentur Jung von Matt/Sports und seinen Mitgliedern eine digitale Informations- und Kampagnenplattform entwickelt, die auf die gesundheitlichen Risiken von längerfristigem Bewegungsmangel hinweisen soll.


Die Kampagne #GesundheitBrauchtFitness läuft unter anderem bei Facebook und auf weiteren Social-Media-Plattformen
© Jung von Matt
Die Kampagne #GesundheitBrauchtFitness läuft unter anderem bei Facebook und auf weiteren Social-Media-Plattformen
Kernstück ist ein 5-Punkte-Plan, der laut der Entwickler einen gefahrenlosen Betrieb in den Fitnessstudios gewährleisten soll. Dieser sieht neben Mitarbeiterschulungen zu Fakten über das Coronavirus und der gezielten Information von Fitnessstudio-Mitgliedern über Sicherheitsmaßnahmen auch die Betriebsanpassung, spezielle Schutzmaßnahmen für Risikogruppen und eine Worst-Case-Prodzedurplanung für den Fall vor, dass sich Mitglieder des Studios mit COVID-19 infizieren.
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Um die Aktion zu bewerben, startete am gestrigen Montag eine nationale Print- und Online-Kampagne, die auf verschiedenen Nachrichtenportalen und Tageszeitungen wie SZ, FAZ und Bild.de ausgespielt wird. Verbandsmitglieder und Unterstützer der Initiative - Fitnessstudios- und Ketten wie unter anderem Urban Sports, Cleverfit und Easyfitness - promoten zudem weitere Maßnahmen auf ihren Social-Media-Kanälen. 

Mit Abstand und Achtsamkeit trainieren

Die Online-Angebote der Fitnessstudios werden laut Laut Ralph Scholz, Vorsitzender des DIFG, derzeit millionenfach abgerufen, was für die hohe Relevanz von Fitnessangeboten in der Corona-Krise spreche. "Jedoch ersetzen Online-Kurse nicht das Training in Studios, die wir unter Einbehaltung aller Sicherheitsbestimmungen als Rückzugsraum für unsere Mitglieder wieder öffnen wollen. Damit Deutschland auch während des Lockdowns körperlich und mental gesund bleiben kann", so Scholz.

In einem Positionspapier des DIFG vom 30.4. werden "Maßnahmen in den Bereichen Abstandsregelungen für Mitarbeiter und Trainierende, gesteigerte Hygiene sowie Einschränkungen besonders sensibler Angebote" als Eckpfeiler genannt, die von Fitnessstudio-Betreibern bei der Wiedereröffnung konsequent umgesetzt werden müssten. Ein von der TU München und der IST Hochschule Düsseldorf erstelltes Gutachten bescheinige, dass es unter Einhaltung dieser Vorkehrungen gefahrlos möglich sei, Fitnessstudios ab sofort wieder öffentlich zugänglich zu machen.


Laut DIFG gibt es in Deutschland aktuell 9669 Fitness- und Gesundheitsbetriebe in Deutschland, die rund 11,7 Millionen Mitglieder verzeichnen. Nicht zuletzt aufgrund der 217.400 Beschäftigten stelle der deutsche Fitnessmarkt daher eine gesellschaftlich wie wirstchaftlich hochrelevante Branche dar.
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