Gehalts-Umfrage

So viel verdienen PR-Profis wirklich

Pr-Profis in Unternehmen bekommen mehr Gehalt als ihre Kollegen in Agenturen
© Syda Productions / Colourbox
Pr-Profis in Unternehmen bekommen mehr Gehalt als ihre Kollegen in Agenturen
Pressesprecher verdienen in Deutschland durchschnittlich 4.800 Euro brutto im Monat. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von news aktuell und Faktenkontor unter 1.000 PR-Fach- und Führungskräften aus Unternehmen und Agenturen. Dennoch: Mehr als ein Drittel der Befragten ist unzufrieden mit dem eigenen Gehalt.

Welche Summe deutsche Pressesprecher am Ende des Monats in ihren Gehaltsabrechnungen finden, hängt der Umfrage zufolge ganz davon ab, wo sie beschäftigt sind. Grundlegend gilt - und das ist nicht wirklich überraschend: In Pressestellen von Unternehmen wird mehr Kohle verdient als in PR-Agenturen. Ein Sachbearbeiter in der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens kommt auf ein Bruttogehalt von 3.500 Euro. Der Junior-Berater einer PR-Agentur verdient im Durchschnitt nur 3.000 Euro monatlich.

Blickt man auf die Gehälter von Führungspositionen, lässt sich bei den Agenturen allerdings ein größerer Sprung als bei den Unternehmen feststellen: So verdient ein Leiter Unternehmenskommunikation im Schnitt nur 1.100 Euro mehr als ein Pressesprecher. Die Geschäftsführer von PR-Agenturen erhalten dagegen 1.900 Euro mehr als ein Senior-Berater (siehe Bild unten).
So viel verdienen PR-Profis
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So viel verdienen PR-Profis
Die meisten Befragten in der PR-Branche sind mit ihrem Gehalt zufrieden, sowohl die Beschäftigten in Unternehmen als auch in Agenturen. Da die Mitarbeiter in den Unternehmenspressestellen besser bezahlt werden, sind sie insgesamt mit ihrem Gehalt ein Stück weit zufriedener als ihre Kollegen aus den PR-Agenturen. So sind 68 Prozent der Mitarbeiter aus den Pressestellen mit ihren Bezügen zufrieden, in den PR-Agenturen sind es dagegen nur 57 Prozent.


Immerhin jeder dritte PR-Profi hält sich für unterbezahlt und ist mit seinem Gehalt unzufrieden (36 Prozent). Bei den PR-Agenturen fällt die Unzufriedenheit aufgrund des Gehalts entsprechend höher aus (insgesamt 43 Prozent), bei den Pressestellen entsprechend niedriger (31 Prozent). ron


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