Fußball-Bundesliga

Warum die Einlaufkinder bei Hoffenheim gegen Dortmund keine Augen für ihre Stars hatten

Die Einlaufkinder bei Hoffenheim - Dortmund hatten keine Augen für die Stars
© Jung von Matt/Sports
Die Einlaufkinder bei Hoffenheim - Dortmund hatten keine Augen für die Stars
Die Zuschauer im Stadion und am Bildschirm dürften nicht schlecht gestaunt haben, als die Einlaufkinder bei der Bundesliga-Partie Hoffenheim gegen Dortmund auf Smartphones und Tablets starrend den Rasen betraten. Denn normalerweise haben die Knirpse nur Augen für ihre Stars und die vollen Zuschauerränge. Dass es bei dieser Partie anders war, lag an Hoffenheim-Sponsor Intersport und Jung von Matt/Sports.
Der Sportfachhändler und seine Sponsoring-Agentur haben die Idee gemeinsam umgesetzt, um für die Aktion "#BleibAmBall Statt im Netz" zu werben. Deren Anliegen ist es, auf die zunehmende Internetsucht bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen und junge Menschen zu mehr körperlicher Betätigung zu animieren.


"Mit der Aktion wollen wir Kinder und Jugendliche dazu auffordern, lieber Sport zu machen, statt ihre Zeit zunehmend im Internet zu verbringen", sagt David Tews, Ressortleiter Marketing bei Intersport Deutschland. "Vor allem aber wollen wir auch die Eltern erreichen und sie darauf aufmerksam machen, dass der Sport und körperliche Bewegung wieder einen größeren Stellenwert haben sollten, als das Smartphone oder Tablet."
Die Aktion sollte für weniger Screentime und mehr Bewegung werben
© Sky Deutschland
Die Aktion sollte für weniger Screentime und mehr Bewegung werben
Laut Felix Appelfeller, Director Sponsoring bei Jung von Matt/Sports, soll die Aktion unterstreichen, "dass Sport und Bewegung für Kinder auch in einer digitalen Welt einen hohen Stellenwert behalten sollte." Die Agentur, die auch zu den größten E-Sports-Verfechtern hierzulande gehört, hat für Intersport bereits einige viel beachtete Kampagnen umgesetzt, darunter "I Run VR You" und "The Comeback of Hope". ire
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