Flughafen Frankfurt

Wie Ogilvy notorische Mitbringsel-Vergesser beruhigen will

Papa hat keinen Teddy mitgebracht: Dem Jungen im Fraport-Spot steht die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben
© Frankfurt Airport / Youtube
Papa hat keinen Teddy mitgebracht: Dem Jungen im Fraport-Spot steht die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben
Wer vor dem Heimflug zu den Liebsten noch ein Mitbringsel besorgen will, gerät schnell mal in Zeit- und daheim anschließend in Erklärungsnot. Der Frankfurter Flughafen will hier für Abhilfe sorgen. Für den Transport der Botschaft hat Ogilvy gesorgt: Die Agentur hat eine neue Kampagne für den Online-Shop von Fraport entwickelt.
Darin legen sich die Protagonisten, die ohne ein Mitbringsel heimgekommen sind, Erklärungen zurecht, für die der Begriff "hanebüchen" geradezu euphemistisch ist: Von Teddybären, die ein Eigenleben entwickeln und kleptomanischen Affen ist in den Geschichten die Rede.
Diese Peinlichkeit kann man sich ersparen, so die Botschaft der Kampagne. Denn im Online-Shop auf fra-shopping.de können Fluggäste ihre Mitbringsel online reservieren und vor Abflug am Airport abholen.


Die Kampagne besteht aus mehreren Phasen. Zunächst will Fraport die Kunden mit zwei 45-Sekündern erreichen, die Facebook, Instagram, Youtube und Twitter ausgespielt werden. Im weiteren Verlauf der Kampagne kommen Newsfeeds, Karussell-Ads mit Produktvorschlägen sowie Google Display Ads zum Einsatz. Parallel werden Kurzversionen der Spots auf den Out-of-Home-Medien im Flughafen Frankfurt ausgespielt. Die Mediaschaltungen besorgte Neo in Düsseldorf. Die Produktion der Spots, bei denen Kay Kienzler Regie führte, übernahm Bakery Films.
Der Frankfurter Flughafen konnte seine Passagierzahlen in diesem Jahr bereits um 8,7 Prozent steigern. Allein im August 2018 verzeichnete Deutschlands größter Airport 6,8 Millionen Fluggäste (+8,1 Prozent). ire
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