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Berliner S-Bahn startet Mini-Serien im Netflix-Style

Ein Horror: Wenn der Sitznachbar seinen Döner auspackt
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Ein Horror: Wenn der Sitznachbar seinen Döner auspackt
Wer regelmäßig Bahn fährt, dem begegnen allerhand rücksichtslose Menschen. Solche, die sich in die Hand niesen und sich anschließend mit derselben an der Haltestange festhalten. Oder solche, die meinen, ihren Döner (mit extra Knoblauch!) unbedingt im Wagon verzehren zu müssen. Die S-Bahn Berlin will nun mit einer humorvollen Kampagne auf die Verhaltensregeln in Zügen aufmerksam machen - und hat dafür zwei Mini-Serien im Stile von Netflix produziert.

Unter dem Claim "Wir sitzen alle im gleichen Zug" hat die Berliner S-Bahn nun die erste von zwei unterhaltsamen Mini-Serien gestartet, die von der Agentur Fischer Appelt konzipiert wurden. Beide Formate appellieren für mehr gegenseitige Rücksichtnahme. Zu sehen gibt es die Folgen auf dem Youtube-Kanal der S-Bahn Berlin, wo sie im 14-Tage-Rhythmus ausgespielt werden.


In der ersten Mini-Derie "Das Haus am Gleis" geht es um einen Fahrgast, der genüsslich in einen Döner beißt, scharfe Soße spritzt, Gerüche aus Knoblauch, Zwiebeln und fettem Fleisch wabern durch den Wagon. Das Format erinnert an moderne Horrorserien im Netflix-Style und erklärt in verschiedenen Episoden, dass falsches Verhalten in der S-Bahn Horror ist. Im Juni startet dann die zweite Mini-Serie "Peter von Fausts Großstadt Dschungel". "Niemand lässt sich gerne vorschreiben, wie er sich zu benehmen hat. Wir haben also nach kreativen Formaten gesucht, die die Verhaltensregeln in der S-Bahn ohne erhobenen Zeigefinger humorvoll inszenieren", sagt Mirco Völker, Geschäftsführer von Fischer Appelt Play. Für die Kreation zeichnet Match Herceg verantwortlich, die Regie übernahm Tim Günther, produziert wurden die Filme von Dagmara Konsek. ron


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