Fischer-Appelt kauft PUK

So erklären die Manager den Deal

PUK-Geschäftsführer Torben Hansen und Fischer-Appelt-Vorstand Franziska von Lewinski
© PUK
PUK-Geschäftsführer Torben Hansen und Fischer-Appelt-Vorstand Franziska von Lewinski
Zwanzig Jahre nach Gründung bekommt Philipp und Keuntje (PUK) eine neue Heimat. Ab sofort gehört die Hamburger Agentur zur Fischer-Appelt-Gruppe, die die Mehrheit der Anteile erwirbt. Über den Kaufpreis und die genaue Anteilsverteilung wurde Stillschweigen vereinbart. Gesprächiger sind Franziska von Lewinski und Torben Hansen bei der Erklärung der Hintergründe für den Deal.
Zuletzt haben vor allem IT-Beratungen Kreativdienstleister gekauft. Was reizt Fischer-Appelt an der Übernahme einer Werbeagentur?
Franziska von Lewinski:
Wir wollen das am tiefsten integrierte Produkt für Marketingkommunikation im Markt anbieten. Dafür stellen wir uns jetzt auch beim Thema Markenführung, Idee und Kreation entsprechend auf. Mit PUK holen wir eine der besten Agenturen in diesem Feld in unsere Gruppe, die nicht nur fachlich und inhaltlich hervorragend zu uns passt, sondern vor allem auch kulturell.

Und umgekehrt? Was reizt PUK daran, unter das Dach einer Agenturgruppe mit PR-Herkunft zu schlüpfen?
Torben Hansen:
Wir waren nicht aktiv auf Käufersuche. Aber natürlich geht es irgendwann um das Thema Nachfolgeregelung und Zukunftslösung. Allein schon aus biografischen Gründen machen sich unsere beiden Gründer bereits eine Weile Gedanken, wie es langfristig weitergehen soll. In den 20 Jahren, die es die Agentur jetzt gibt, hat es immer wieder Übernahmeanfragen von den üblichen Verdächtigen gegeben. Da war aber nie etwas dabei, was uns inhaltlich davon überzeugt hätte, länger zu reden.

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