Filmakademie Baden-Württemberg

Dieser schräge Deo-Spot erinnert an sorglose Pre-Corona-Tage

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Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg trommeln mit dem Spot für Yerka
© Yerka
Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg trommeln mit dem Spot für Yerka
Was waren das noch für Zeiten, als man sich als Kumpels ganz ohne Angst vor Viren und Bußgeld nahe kommen und beherzt unter die Achseln greifen durfte. Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg erinnern mit einem spaßigen Spot für das Antitranspirant Yerka jetzt an diese herrlich freizügigen Pre-Corona-Tage.
Der Sommer naht und - ganz unabhängig von dem weiteren Verlauf der Pandemie - ist bald wieder Schwitzen angesagt. Erst recht, wenn wir dann immer noch viel Zeit zuhause verbringen sollten. Da braucht es natürlich ein besonders wirksames Antitranspirant. Doch welches? In bekannten Deo-Werbespots werden häufig Wirkungszeiten von 48, 72 oder 96 Stunden angepriesen. Doch die sind mit großer Vorsicht zu genießen.


Regiestudent Mario Dahl von der Filmakademie Baden-Württemberg und sein Team haben sich deshalb auf die Suche nach einem Deo gemacht, das wirklich hält, was es verspricht - und haben die Marke Yerka gefunden. Und die bewerben die jungen Filmemacher jetzt in einem genauso schrägen wie witzigen Werbespot mithilfe zweier Protagonisten, die die Wirksamkeit des Deos in mehreren Experimenten und mit viel schweißtreibender Arbeit ganz genau überprüfen. Das viel gefeierte Ergebnis: "It Works!" - ein ziemlicher Spaß für den Zuschauer und gute, kostenlose Werbung für das weitgehend unbekannte Produkt.

Laut den Machern war der Spot schon vor dem Beginn der Corona-Krise fertiggestellt und die Verantwortlichen haben lange überlegt, ob es überhaupt passend ist, zum jetzigen Zeitpunkt einen so albernen Film zu veröffentlichen. Doch dann kamen sie zu der Erkenntnis, dass mehr als sechs Wochen nach dem Lockdown der richtige Zeitpunkt da ist, um den Alltag der Menschen mit einem unbeschwerten Spec-Spot zu erhellen. Ein bisschen Quatsch kann ja schließlich nicht schaden.


Neben Regisseur Dahl sind Stefanie Gödicke, Sophie Lotsch (Produzenten), Marvin Schatz (Kamera), Thomas Bünger (OB), Johanna Alschenken (Kostüm) Sarah und Isabella Straub (Szenenbild), Vincent Waltan (Set AL), Alexander Wolf David (Musik), Tom Appel (Sänger), Marco Dahl (Sound Design) und Manuel Portschy (Grading) an dem Projekt beteiligt. tt
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