Exklusiv-Interview

So baut Marianne Heiß BBDO Germany um

"Aktuell gibt es überhaupt keine Probleme": BBDO-Chefin Marianne Heiß
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"Aktuell gibt es überhaupt keine Probleme": BBDO-Chefin Marianne Heiß
Lange hat sie sich zurückgehalten. Jetzt meldet sich Marianne Heiß erstmals in ihrer neuen Rolle als CEO von BBDO Germany mit einem großen Interview zu Wort. In dem Gespräch, in dem sie ihren Kurs und Managementstil skizziert, erläutert die viel beschäftigte Managerin auch, wie sie ihren Hauptberuf mit den Aufsichtsratsmandaten bei Volkswagen, Audi und und Porsche unter einen Hut kriegt.
Sie stehen seit März an der Spitze der deutschen BBDO-Gruppe. Warum war bisher so wenig von Ihnen zu hören und zu sehen? Als CFO waren Sie präsenter. Mein Motto lautet "walk the talk". Ich bin kein Mensch, der sich hinstellt und große Ankündigungen macht, sondern seinen Worten Taten folgen lässt. Erst dann rede ich darüber. Das ist jetzt der Fall. Gemeinsam mit dem Management Board haben wir BBDO neu ausgerichtet und blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2019, in dem wir bisher gruppenübergreifend 21 neue Mandate gewonnen haben.

Bevor wir über die Entwicklung der Gruppe sprechen, lassen Sie uns noch über Ihren Rollenwechsel reden. Wie war der Schritt vom CFO zum CEO? Das ging überraschend schnell und gut. Wobei mir natürlich zugute kommt, dass ich über 20 Jahre für BBDO tätig bin und die Gruppe und ihre Kunden genau kenne. Ich will aber nicht verhehlen, dass es für mich noch leichter geworden ist, seit wir mit Erwin Bakker einen neuen Finanzchef haben und ich mich voll auf meine CEO-Rolle konzentrieren kann.

Es gab auch kritische Töne. Tenor: Eine Finanzerin ist viel zu weit weg vom operativen Geschäft, den Kunden und den inhaltlichen Themen.

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