Erstes Interview mit Interone-Chef Boris Terwey

"Es fehlte die Aufbruchstimmung"

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Boris Terwey, CEO von Interone
© Interone
Boris Terwey, CEO von Interone
Seit etwas über einem Jahr steht Boris Terwey an der Spitze der Digitalagentur Interone. Bislang hat er sich mit öffentlichen Äußerungen zurückgehalten. In seinem ersten großen Interview findet der 50-Jährige deutliche Worte dazu, in welchem Zustand er die Agentur vorgefunden, welche Veränderungen er vorgenommen und wie sich Interone zuletzt entwickelt hat. Zudem spricht er über die Unterschiede zu seinem vorherigen Arbeitgeber Sapient (Publicis) und die Zukunft mit dem wichtigen Kunden BMW. Terwey ist bei Interone inzwischen der einzige operative Geschäftsführer. Mit COO Stephan Tewes hatte im Herbst 2020 der letzte Manager aus dem früheren Führungsteam die BBDO-Tochter verlassen.
Herr Terwey, Sie haben im Februar 2020 bei Interone angefangen. Seitdem hat man ehrlich gesagt nicht viel von Ihnen und der Agentur gehört. Gibt es nichts zu erzählen? Im Gegenteil, hier ist viel passiert. Wir haben uns gut entwickelt, erfreulicherweise auch wirtschaftlich. Natürlich hatten wir, wie fast alle, zu Beginn des ersten Lockdowns 2020 eine kleine Delle. Damals befand sich der Markt in einer Schockstarre. Aber anschließend ging es wieder richtig gut los. Wir konnten von Juni bis Dezember Monat für Monat den Umsatz steigern. Das 4. Quartal war besonders stark. Auch im Vergleich zu früheren Jahren.

Interone konnte 2020 also wachsen? Komplett konnten wir die pandemiebedingten Einbrüche aus dem Frühjahr nicht auffangen.

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