Epica 2019

Drei Grands Prix für Antoni, Ogilvy und Scholz & Friends

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Ogilvy und die Deutsche Bahn gewinnen den Digital Grand Prix mit der Kampagne "Spar dir den Flug"
© Deutsche Bahn
Ogilvy und die Deutsche Bahn gewinnen den Digital Grand Prix mit der Kampagne "Spar dir den Flug"
Rekordausbeute für die deutschen Kreativen bei den Epica Awards: Sie holen insgesamt 64-mal Edelmetall, darunter gleich drei Grands Prix in den Disziplinen Digital, Film und PR. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 44 Trophäen, darunter ein Grand Prix.

Im Bereich Digital geht der Hauptpreis in diesem Jahr an Ogilvy Germany und die Deutsche Bahn für die Kampagne "No need to fly". Im Film-Bereich gab es ein heißes Duell zwischen dem deutschen Mercedes-Film "Bertha Benz" und dem schwedischen Bodyform/Libresse-Spot "Viva La Vulva", bei der sich am Ende der deutsche Beitrag von Antoni und der Produktionsfirma Anorak durchsetzen konnte. Den erstmals beim Epica verliehenen Grand Prix in der Kategorie PR hat sich Scholz & Friends mit dem Projekt "The Tampon Book" im Auftrag von The Female Company verdient.
Die Gesamtbilanz aus deutscher Sicht sieht wie folgt aus: drei Grands Prix, 20-mal Gold, 21-mal Silber und 20-mal Bronze. Antoni hätte rein theoretisch die meisten Gold-Trophäen geholt - insgesamt sechs. Allerdings taucht die Agentur selbst gar nicht als Teilnehmer auf, sondern hat die Einsendungen ihrem Kunden Mercedes beziehungsweise der Produktionsfirma Iconoclast überlassen. Diese hat den Spot "In the long run" produziert, der ebenfalls in der Diskussion um den Grand Prix war. Für den Film gab es gleich viermal Gold in unterschiedlichen Kategorien.


Ogilvy und die Deutsche Bahn gewinnen den Digital Grand Prix mit der Kampagne "Spar dir den Flug"
© Deutsche Bahn
Ogilvy und die Deutsche Bahn gewinnen den Digital Grand Prix mit der Kampagne "Spar dir den Flug"
Mehrfache Goldgewinner sind außerdem McCann Worldgroup Deutschland, Ogilvy und Scholz & Friends mit je dreimal Gold. Jeweils einmal sind Kampagnen von Fischer-Appelt, Kolle Rebbe, Interactive Media Foundation, Publicis Pixelpark und Serviceplan vergoldet worden.

Im Ländervergleich steht Deutschland mit 64 Trophäen und drei Grands Prix an der Spitze, gefolgt von Frankreich. Arbeiten aus dem Land wurden 60-mal veredelt. Darunter ist der Grand Prix in der Sparte "Alternative" für die Kampagne „The Parisian Rendez-vous“ von Wunderman Thompson in Paris im Auftrag von Le Drugstore Parisien. Drei weitere Grands Prix gehen nach Israel, Schweden und in die USA. McCann in Tel Aviv überzeugt in der Kategorie "Design" mit der Kampagne "ThisAbles" für Ikea, Åkestam Holst NoA in Stockholm holt den Press Grand Prix für "Without the Whole Picture" im Auftrag von Pressbyrån/Expressen und McCann in New York gewinnt im Bereich Responsibility mit dem Microsoft X-Box-Projekt "Changing the Game".


Während die Einsendungen anderer Award Shows von Kreativen beurteilt werden, setzt sich die Epica-Jury ausschließlich aus Fachjournalisten aus aller Welt zusammen. Neben HORIZONT sind Vertreter von Titeln wie Adweek, Campaign und Lürzer’s Achive mit dabei. Diese haben neben den sieben Grands Prix 113 Trophäen in Gold, 156 in Silber und 174 in Bronze vergeben. Im Rennen waren 3410 Beiträge aus 61 Ländern. bu

 
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