Employer Branding

Zeit Verlag und Ressourcenmangel gründen Strategieberatungsfirma

Alexander Brincker, Ressourcenmangel; Rotraud Diwan, Hi! Employer Strategies, Matthias Weidling, Die Zeit (v.l.)
© Ressourcenmangel
Alexander Brincker, Ressourcenmangel; Rotraud Diwan, Hi! Employer Strategies, Matthias Weidling, Die Zeit (v.l.)
Der Hamburger Zeit Verlag gründet mit der Berliner Agentur Ressourcenmangel die Beratungsfirma Hi Employer Strategies. Die Leitung der Neugründung übernimmt Rotraud Diwan. Sie ist im August 2018 vom Recruiting-Dienstleister TMP Worldwide als Business Director Employer Branding zu Ressourcenmangel gewechselt und fungiert nun als Geschäftsführerin bei Hi.

Diwan stehen Alexander Brincker, Chief Operating Officer bei Ressourcenmangel, und Matthias Weidling, Verlagsleiter Vermarktung beim Zeit Verlag, zur Seite, die das Projekt gemeinsam aufgesetzt haben. „Wir wollen Arbeitgeber bei ihrem Wandel beratend begleiten und ihnen helfen, ihr Employer Branding aufzubauen“, fasst Weidling das Angebot der neuen Beratungsfirma zusammen.



Das Gemeinschaftsunternehmen, dessen Gründung unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden steht, geht mit drei Mitarbeitern an den Start, bis 2020 soll das Team auf 15 Beschäftigte wachsen. Ihr Beratungsangebot richtet sich in erster Linie an Konzerne und größere Unternehmen aus dem Mittelstand, ist aber laut Brincker ebenso für Organisationen der öffentlichen Verwaltung und Hochschulen relevant. Das Dienstleistungsportfolio ist in die vier Bereiche Employer Strategies, Employer Relations, Employer Research und Quick-Checks gegliedert. Dahinter verbergen sich Aufgaben von der Employer Value Proposition über Touchpoint Planning und Talent Relationship Management sowie Marktanalysen bis hin zu Digital Audits.

Das Gemeinschaftsunternehmen, dessen Gründung unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden steht, geht mit drei Mitarbeitern an den Start, bis 2020 soll die Mannschaft auf 15 Beschäftigte wachsen. Diwan wird mit Teams in Hamburg und Berlin arbeiten. Ihr Beratungsangebot richtet sich in erster Linie an Konzerne und größere Unternehmen aus dem Mittelstand, ist aber laut Brincker ebenso für Organisationen der öffentlichen Verwaltung und Hochschulen relevant. Das Dienstleistungsportfolio ist in die vier Bereiche Employer Strategies, Employer Relations, Employer Research und Quick-Checks gegliedert. Dahinter verbergen sich Aufgaben von der Employer Value Proposition über Touchpoint Planning und Talent Relationship Management sowie Marktanalysen bis hin zu Digital Audits. Brincker und Weidling ist wichtig, zu betonen, dass sie strategisch beraten und Konzepte entwickeln, aber nicht Kommunikationsmaßnahmen umsetzen wollen – an der Stelle sollen Kollegen von Ressourcenmangel ins Spiel kommen, deren Dienste in Präsentationen von Hi offen angeboten werden.


Zeit und Ressourcenmangel wagen sich der Gründung auf ein Arbeitsgebiet, das reich bevölkert ist, wie ein Blick ins Archiv von HORIZONT Online zeigt: Das Thema Employer Branding erlebt einen regelrechten Boom – dank knapper Fachkräfte lässt sich offensichtlich ordentlich Geld damit verdienen. So tummeln sich seit einigen Jahren neben Spezialisten wie Köhler Kommunikation, Promerit, Territory Embrace und Castenow in dem kommunikativen Arbeitsgebiet auch klassische Agenturen wie Scholz & Friends sowie Kreativschmieden wie Heimat und selbst internationale Agentur-Stars wie R/GA, die Siemens 2017 global als Arbeitgeber in Szene gesetzt haben. Castenow hat mit der Kampagne „Mali“ für die Bundeswehr 2018 zudem gezeigt, dass Employer Branding auch Kreativpreise wie den Grand Prix beim ADC bringen kann.

Die Gründer von Hi sind sich dennoch sicher, dass sie dank der Kombination ihrer Erfahrungen und Kompetenzen ein Alleinstellungsmerkmal und damit einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb bieten: „Ressourcenmangel bringt seine Erfahrung aus der Kommunikationsberatung und der strategischen Begleitung von Change-Prozessen in das neue Unternehmen ein“, sagt Brincker. Im Zeit Verlag würden sich seit Jahren verschiedene Bereiche in der Vermarktung und der Redaktion mit Themen wie Future of Work, Employer Branding und Hochschule beschäftigen, ergänzt Weidling. Daraus entstünden ganz unterschiedliche Produkte: von redaktionellen Artikeln und Artikelserien über Veranstaltungen und Initiativen wie „Chefsache“, den Studium-Interessentest auf Zeit Online bis hin zu Content Marketing-Formaten. „Die Gründung von Hi Employer Strategies ist für uns eine weitere Ergänzung dieses Themenfelds“, sagt er. ems

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