Eckes-Granini

Das ist die erste Arbeit von Jung von Matt für Die Limo

"Verbreitet die Limo". Die neue Aktivistengruppe kämpft für den Spaß beim Limo trinken
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"Verbreitet die Limo". Die neue Aktivistengruppe kämpft für den Spaß beim Limo trinken
Es soll Menschen geben, die Limonade am liebsten abschaffen wollen. Dagegen wehren sich die "Dielimonati". Die Aktivisten stehen im Mittelpunkt der neuen Kampagne von Eckes-Granini und Jung von Matt/Havel für Die Limo. Es ist die erste Arbeit der Kreativen für die Marke.
Sie sind mitten unter uns, unerkannt, aber voller Engagement für ihre Mission: DieLimonati. Deutlich friedlicher als die Illuminati und deutlich witziger als manch andere Verschwörungstheoretiker in diesen Tagen. Die jungen Aktivisten wollen den Spaß am Limo trinken retten und stellen sich gegen die "vielleicht größte Verschwörung aller Zeiten", wie es in ihrem Manifest heißt. Eine geheimer Machtzirkel versuche, Menschen davon abzuhalten, leckere Limo zu trinken. Warum das Ganze? Die Erklärung der Dielimonati ist denkbar einfach: "Weil Menschen viel einfacher kontrolliert werden können, wenn sie keinen Spaß haben."

Und um Spaß geht es in dem ganzen Auftritt. Die neue Kampagne für Die Limo spielt leicht mit dem Auftreten und der Tonalität von Aktivisten. Bunt interpretierte Guy Fawkes-Masken sind zu sehen, spätestens seit den Hacker-Angriffen des Kollektivs Anonymous auf Scientology im Jahr 2008 so etwas wie ein Erkennungszeichen von Menschen, die sich gegen Institutionen wehren. Von der systematischen Gehirnwäsche ist die Rede, vom Einlullen, von der anwachsenden Aktivisten-Gemeinde, natürlich verbunden mit einer Aufforderung zum Handeln - alles, das was Kämpfer gegen das vermeintliche Establishment eben so sagen. "Wir verbeiten Die Limo", kündigt die Gruppe lautstark an. Das dürften keine leeren Worte sein.
Übersehen wird man sie in den kommenden Wochen jedenfalls nicht. Dafür hat Jung von Matt/Havel als verantwortliche Kreativagentur mit der ersten Kreation für Die Limo gesorgt.  Es wird Limotrails mit der zuckerreduzierten Variante geben, unterschiedliche Aktionen und eine hohe Präsenz im Handel und in der Werbung. Neben dem Manifest gibt es weiteres Bewegtbild im TV, in den digitalen Medien sowie den sozialen Netzwerken. Über 500 Millionen Bruttokontakte soll die Kampagne mit den drei Hashtags #wirsinddielimonati, #wirhabenlustigeabsichten und #verbreitedielimo erzielen und der Gruppe so neue bekennende Mitglieder zuführen, vor allem aus der jungen Zielgruppe. Mal schauen, ob aus den Dielimonati eine Massenbewegung wird. mir


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