Dominik Wichmann

"Natürlich ist Content Marketing Werbung! Was denn sonst?"

Dominik Wichmann ist mittlerweile glücklicher Unternehmer
© Björn-Arne Eisermann / HORIZONT
Dominik Wichmann ist mittlerweile glücklicher Unternehmer
Worum geht es wirklich im Leben? Was ist Sinn und Zweck von Content Marketing? Was können wir von Guido Westerwelle lernen und wie fühlt es sich an, den Posten als Stern-Chefredakteur zu verlieren? Ein Gespräch mit Dominik Wichmann über den aktuellen Zustand der deutschen Medienindustrie und sein neues Leben als Unternehmer.
Dominik Wichmann war Chefredakteur des SZ-Magazins und des Stern, er ist erfolgreich als Buchautor und seit gut eineinhalb Jahren ist er Unternehmer. Zusammen mit drei Freunden gründete er die Looping Studios, für die inzwischen 85 Leute arbeiten. Im Interview mit Horizont Online erzählt Dominik Wichmann, was er mit seiner Agentur noch alles vorhat, warum er ARD und ZDF für unverzichtbar hält und warum Marketing trotz einer "zum Teil schon sehr lächerlichen Terminologie" eben doch nicht nur "oberflächliches Zeug" ist. 

"Als Unternehmer bringst du deine eigene Haut ins Spiel"

Herr Wichmann, wie ist es so als Unternehmer, mit all den Zwängen und dem wirtschaftlichen Druck? Befreiend. Zwänge haben wir alle, auch als Unternehmer, aber es sind ganz andere Zwänge als die eines Angestellten. Es gibt ein sehr gutes Buch von Nassim Nicholas Taleb, "Skin in the Game". Als Unternehmer bringst du deine eigene Haut ins Spiel, das ist wie Duschen ohne Regenmantel. Machen ist das interessantere Wollen. 

Eigentlich gibt es doch keinen schöneren und freieren Beruf als Chefredakteur. Warum wollten Sie plötzlich Unternehmer sein? Im Grunde waren es drei Erlebnisse.

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