Digital-Kooperation

Wie VW und Diconium ihre gemeinsamen sechs Monate erlebt haben

Bei VW tut sich was
© Volkswagen
Bei VW tut sich was
Ende 2018 gab Volkswagen bekannt, mit 49 Prozent bei der Stuttgarter Digitalagentur Diconium einzusteigen. Das Ziel: in ein neues Zeitalter der Mobilität aufzubrechen – und die Dieselkrise hinter sich zu lassen. Im Interview berichten Diconium- Chef Andreas Schwend und Christoph Hartung, Head of Mobility Services, Digital & New Business bei Volkswagen, was sie bislang bewegen konnten.

Herr Schwend, im Gegensatz zu vielen anderen Agenturen haben Sie nicht komplett an Accenture verkauft, sondern 49 Prozent an VW. Warum war das für Sie der bessere Deal? Schwend: Die Frage ist immer, ob die Unternehmenskultur gewahrt bleibt. Und das hängt oft gar nicht so sehr an Mehrheitsverhältnissen, sondern an den handelnden Personen. Wir sind näher am strategischen Geschehen dran, das finden wir spannend.

Und die sind bei Ihnen nach wie vor am Ruder. Wie wichtig ist Unabhängigkeit für Sie und Ihre Co-Geschäftsführern Andreas Magg und Daniel Rebhorn? Schwend: In der Konstellation, die wir mit VW haben, sind wir immer noch Unternehmer. Wir wussten immer sehr genau, wie unser Jahr in der Folge aussehen soll, das Fahren im Nebel war nie unser Ding.

Jetzt kostenfrei registrieren
und sofort alle H+ Artikel lesen!

Die Registrierung beinhaltet
den täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats