Deutschlandweite Kampagne

AKQA Berlin kreiert großes Kino für HP

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Szene aus dem neuen HP-Werbespot von AKQA
© AKQA
Szene aus dem neuen HP-Werbespot von AKQA
Neuigkeiten von AKQA in Berlin: Die WPP-Tochter hat eine deutschlandweite Kampagne für den PC- und Druckerhersteller HP entwickelt. Das Besondere an dem Auftritt namens "Work Better": große, integrierte Kampagnen lässt das US-Unternehmen üblicherweise adaptieren. In diesem Fall handelt es sich um eine ganz eigene, lokale Interpretation der internationalen Markenstrategie.
AKQA Berlin hat sich dafür mit der preisgekrönten Produktionsfirma Anorak und Regisseur Bernd Faass zusammengetan und einen Hero-Film entwickelt, der die Geschichte des Anti-Helden "Markus" erzählt. Er ist jemand, der gerne an alten Gewohnheiten festhält und neuen Technologien grundsätzlich erstmal skeptisch gegenübersteht. Am Ende lässt er sich jedoch von den HP-Produkten überzeugen, weil er erkennt, dass diese sein Leben um vieles einfacher machen und ihm dabei helfen, seine Arbeit besser zu bewältigen.


Agentur und Kunde messen dieser Botschaft insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise eine hohe Bedeutung bei. Dieses Jahr ist für viele Arbeitnehmer von Veränderungen und Unsicherheiten geprägt und davon, dass es zuweilen notwendig ist, seine Komfortzone zu verlassen. Man könne den Spot auch als bizarre Metapher für das Leben sehen, heißt es vonseiten der Agentur: Es sei ein Appell daran, neugierig und offen zu sein. Angesichts der Tatsache, dass die digitale Transformation voranschreitet und das Thema mobiles Arbeiten rasant Fahrt aufnimmt, will sich HP mit der Kampagne als zuverlässiger Technologiepartner positionieren. "Die jüngsten Monate sind geprägt durch einschneidende Veränderungen in der Art, wie wir arbeiten. Es ist fantastisch, zeigen zu können, wie HP Menschen und Unternehmen dabei unterstützen kann, ihr wahres Potenzial freizusetzen", erklärt Jochen Ziegler, Head of Personal Systems Marketing DACH bei HP.

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Die Kernzielgruppe der Kampagne sind kleine und mittelständige Unternehmen, die hier allerdings nicht in einer B-to-B-Tonalität angesprochen werden sollen, sondern in einem eher emotionalen, unterhaltsamen B-to-C-Stil. Regisseur Faass bringt dafür die notwendige Expertise mit: Er hat in der Vergangenheit unter anderem den humorvollen Sparkassen-Song "Nicht doch" inszeniert. Unterstützt wurde er von dem schwedischen Kameramann Jakob Ihre, der für seine Arbeit an der preisgekrönten Miniserie "Chernobyl" bekannt ist, die hierzulande auf Sky läuft.


Gleichzeitig präsentiert Jake Cooper, der seit Anfang des Jahres die Kreation von AKQA Berlin leitet, hiermit erstmals in großem Stil seine Handschrift für die Agentur. "Diese Kampagne stellt viel mehr als nur einen Höhepunkt unserer Arbeit und unserer Leidenschaft für großartiges Geschichtenerzählen dar, sondern teilt auch eine starke kulturelle Botschaft, von der wir hoffen, dass sie dazu beitragen wird, Unternehmen hier in Deutschland in die Zukunft zu bringen", sagt Ulrich Säuberlich, Geschäftsführer von AKQA in Berlin.

Neben dem Werbefilm, der ab heute Abend auf allen reichweitenstarken TV-Sendern und online zu sehen sein wird, gibt es Out-of-Home-, Print- und digitale Maßnahmen. Hier hat AKQA mit dem deutschen Fotografenduo Ilka & Franz zusammengearbeitet. Die verschiedenen Motive zeigen den Unterschied zwischen dem Arbeitsleben mit und ohne HP. Erste Arbeiten aus dieser Zusammenarbeit waren schon in einem ersten Kampagnenflight im Frühjahr zu sehen. bu
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