Corona-Effekt

WPP rechnet in Deutschland mit knapp 10 Prozent weniger Umsatz

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WPP hat es in Deutschland wohl weniger hart getroffen als zwischenzeitlich befürchtet
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WPP hat es in Deutschland wohl weniger hart getroffen als zwischenzeitlich befürchtet
Zu Beginn der Corona-Pandemie gingen die großen Agenturgruppen von Umsatzeinbußen von bis zu 20 Prozent aus. Ende vergangenen Jahres zeichnete sich bereits ab, dass es einige wohl doch nicht ganz so hart getroffen hat. Das bestätigt ein Blick in die Bilanz der Werbeholding WPP für ihr Deutschland-Geschäft. Der Mutterkonzern von Agenturen wie Ogilvy, Grey, Scholz & Friends, Thjnk, Hirschen Group (Minderheitsbeteiligung) und Group M meldet aktuell zwar erst die hiesigen Zahlen für 2019. In dem im Dezember erstellten und jetzt im Bundesanzeiger veröffentlichten Bericht finden sich aber auch erste Aussagen zum Geschäftsverlauf im Coronajahr 2020.
Demnach rechnet WPP in Deutschland mit einem Umsatzrückgang von 9 Prozent. Dieser Wert ergibt sich allerdings nur dann, wenn man für beide Jahre die Zahlen der Kantar-Gruppe herausrechnet, die WPP an den Finanzinvestor Bain Capital verkauft hat.

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