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Glow kämpft gegen das Wegsehen

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Caritas und Glow starten eine Kampagne gegen das Wegsehen
© Caritas International
Caritas und Glow starten eine Kampagne gegen das Wegsehen
Krisengebiete gibt es auf dieser Welt leider viel zu viele. Dabei stehen nicht alle gleichermaßen im öffentlichen Fokus, über einige wird viel zu wenig berichtet. Mit einer neuen Kampagne wollen Caritas International und die Berliner Kreativagentur Glow deshalb auf all die Katastrophen hinweisen, die immer wieder aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verdängt werden.
"Wegsehen hilft nicht" heißt der Auftritt, der insbesondere auf Krisen in Asien infolge des Tsunamis 2018 in Indonesien, auf die Armut in Afrika sowie den anhaltenden Bürgerkrieg in Syrien aufmerksam macht. Herzstück der Kampagne ist ein 30-sekündiger Kino- und TV-Spot sowie Anzeigenmotive, die in Printtiteln sowie Online zu sehen sind.
Die Kreatividee basiert auf einer Hand, die Krisensituationen verdeckt - und sie dadurch noch auffälliger macht
© Caritas International
Die Kreatividee basiert auf einer Hand, die Krisensituationen verdeckt - und sie dadurch noch auffälliger macht
Alle Maßnahmen basieren dabei auf der Idee einer Hand, die unangenehme Bilder aus Krisengebieten verdeckt und dadurch noch auffälliger macht. Am Ende des Spots sind zudem Bilder von einer Rettungsaktion nach dem Tsunami in Indonesien zu sehen. Die Motive und der Film werden für Pro-bono-Schaltungen angeboten, um Spenden für die Arbeit von Caritas International zu generieren.

Bei Glow in Berlin zeichnen Franziska Knöpfel (Art Direction), Danny Süßengut (Text), Johannes Krempl (Creative Director), Lotta Schweikert, Liam Salzmann (Film), Claudia von Rönn, Radoslav Slusarek (Beratung) und Sebastian Wilke (Leiter Beratung) verantwortlich. tt
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