Cannes Lions

Das größte Kreativfestival der Welt ist zur virtuellen Geldmaschine geworden

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Cannes-Lions-Veranstalter Ascential kann sich auch ohne physisches Mega-Event an der Croisette über fette Einnahmen freuen
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Cannes-Lions-Veranstalter Ascential kann sich auch ohne physisches Mega-Event an der Croisette über fette Einnahmen freuen
Die Löwen sind zurück und zeigen ihre Krallen. Obwohl die Cannes Lions in diesem Jahr nur digital stattfinden, scheint das größte Kreativfestival der Welt nach dem wirtschaftlichen Einbruch im vergangenen Jahr wieder auf der Gewinnerstraße zu sein. Während es 2020 nur einen digitalen Kongress ohne Kreativwettbewerb gab, vergeben die Jurys dieses Jahr wieder Edelmetall. Das rechnet sich - und zwar so richtig.
Veranstalter Ascential meldet für das Festival, bei dem Arbeiten aus 2020 und 2021 zugelassen waren, zwar einen leichten Einsenderückgang, hat dafür aber kräftig die Preise erhöht. Eine Einsendung kostete durchschnittlich etwa 20 Prozent mehr als 2019. Das führt unterm Strich dazu, dass die Cannes Lions mit den Einsendungen eine Summe von rund 28 Millionen Euro eingenommen haben (berechnet aus dem Mittelwert der verschiedenen Einreichungsgebühren: Early Bird bis Late Entry).

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