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DFB und RaphaelBrinkert feiern die Vielfalt in ihrer neuen Kampagne
DFB
"Bund für Vielfalt"

So bunt setzen DFB und RaphaelBrinkert ein Zeichen für Diversity

DFB und RaphaelBrinkert feiern die Vielfalt in ihrer neuen Kampagne
Der Deutsche Fußball-Bund zeigt Flagge im Kampf gegen Rassismus und setzt ein Zeichen für Vielfalt. Gemeinsam mit RaphaelBrinkert hat der DFB im Rahmen der jüngsten Länderspiele der deutschen Nationalmannschaften eine Kampagne unter dem Motto "Bund für Vielfalt" gestartet, die allen gewidmet ist, die "für uns pfeifen, gegen uns pfeifen oder auf uns pfeifen".
von Tim Theobald Montag, 07. September 2020
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Herzstück des Auftritts ist ein 30-sekündiger Spot, der im TV während des U-21-Länderspiels zwischen Deutschland und Moldau am vergangenen Donnerstag Premiere feierte und auch in den sozialen Netzwerken zu sehen ist. In dem bunten Clip reihen DFB und RaphaelBrinkert bunte Sport- und Fußballszenen in schnellen Schnitten aneinander, während ein weibliches Voice-over alle Gruppen aufzählt, die im DFB und seinen rund 25.000 Fußballvereinen willkommen sind: Menschen aus der LGBTQI+-Community genauso wie Große und Kleine, Muslime genauso wie Christen und Juden. Die genauso simple wie eindeutige Botschaft am Ende des Spots: "Für alle. Gemeinsam für Teilhabe und gegen Diskriminierung. Deutscher Fußball - Bund für Vielfalt."
Mit der Kampagne setzt der DFB sein soziales Engagement gegen Rassismus und für Diversität im Sport und damit in der Gesellschaft fort. Schon 2008 hatte Regisseur Sönke Wortmann die Mütter und Väter von Nationalspielerinnen und Nationalspielern wie Gerald Asamoah, Fatmire Alushi oder Célia Šašić in seinem populär gewordenen Spot "Más Integración" zum gemeinsamen Grillfest versammelt. Anfang 2020 setzten Manuel Neuer, Serge Gnabry und Jonathan Tah in einer Videobotschaft anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktags Zeichen "für eine wehrhafte und demokratische Gesellschaft".
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"Vielfalt ist eine Bereicherung für den Fußball wie für die gesamte Gesellschaft", sagt DFB-Präsident Fritz Keller. Aktuelle Entwicklungen in unserem Land, die antisemitisch und rassistisch motivierten Anschläge von Halle und Hanau sowie die Ermordung Walter Lübckes machen deutlich, dass wir jeden Tag Flagge zeigen müssen."

Und genau das will der DFB nicht nur mit der Kampagne tun, sondern auch mit seinem sozialen Engagement, mit dem das Miteinander auf und neben dem Platz gefördert werden soll. "Im Fußball gibt es keinen Raum für Hass und Neid. Er steht vielmehr für Verständigung, für Integration, Akzeptanz und Toleranz. Die überwältigende, aber manchmal schweigende Mehrheit der Gesellschaft setzt sich gegen die spaltenden Kräfte, für Zusammenhalt und Wertebewusstsein ein. Ihnen steht der DFB voller Überzeugung als starker Partner zur Seite", so Keller weiter. tt
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