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Christoph Metzelder verlässt die Agentur / Umbenennung in Raphael Brinkert

Christoph Metzelder verlässt BrinkertMetzelder
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Christoph Metzelder verlässt BrinkertMetzelder
Christoph Metzelder ist nicht länger Teil von BrinkertMetzelder. Der frühere Fußball-Nationalspieler verlässt die Agentur mit sofortiger Wirkung. Gestern war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermittelt. Der Vorwurf lautet: Verdacht auf Verbreitung von Kinderpornografie. Metzelders Geschäftspartner Raphael Brinkert führt die Agentur nun unter eigenem Namen weiter.
Die Entscheidung, dass Metzelder die Agentur mit sofortiger Wirkung verlässt, sei gemeinsam gefallen, so Brinkert gegenüber dem Spiegel. Indem Metzelder seine Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter der Agentur aufgibt, hält Brinkert 100 Prozent der Anteile an der Agentur.


Brinkert und Metzelder waren im vergangenen Jahr als Geschäftsführer von Jung von Matt/Sports ausgestiegen und hatten zum 3. Oktober 2018 ihre eigene Agentur an den Start gebracht. Gemeinsam wollten sie gesellschaftliche und nachhaltige Kommunikation für Unternehmen, Institutionen und Verbände anbieten. Erst in dieser Woche hatte BrinkertMetzelder bekanntgegeben, in das Sportmarketing und damit in das angestammte Terrain der Gründer einzusteigen.

"Eine gemeinsame Fortführung der Agentur mit dem Schwerpunkt gesellschaftlicher Kommunikation und Sport ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr möglich", sagt Brinkert. "Die Vorwürfe und Ermittlungen haben uns als Agentur und mich als Person dabei genauso getroffen und überrascht wie die Öffentlichkeit." Weitere Fragen werde man nicht beantworten.


Metzelder wird vorgeworfen, einer Frau kinderpornografische Bilder via Whatsapp geschickt zu haben. Laut Spiegel hatten die Ermittler den ersten Hinweis von der Bild-Zeitung bekommen, die auch als erstes über den Fall berichtet hatte. Die Ermittlungen laufen demnach seit dem 19. August.

Die ARD, bei der Metzelder als Fußball-Experte unter Vertrag steht, hat bereits erklärt, die Zusammenarbeit mit dem 38-Jährigen bis zur Klärung der Vorwürfe ruhen zu lassen. ire
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