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Mini bündelt Kreativ- und Digitaletat bei Anomaly

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Mini hat sich für einen Agenturpartner aus Großbritannien entschieden
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Mini hat sich für einen Agenturpartner aus Großbritannien entschieden
Der Pitch bei der Automobilmarke Mini ist entschieden. Als Sieger aus dem Wettbewerb um den gebündelten Kreativ- und Digitaletat geht die Londoner Agentur Anomaly hervor. Das teilt die BMW-Tochter mit. Damit endet die Zusammenarbeit mit den bisherigen Betreuern Jung von Matt/Spree (Kreation) und KKLD (Digital). Insgesamt haben sieben Anbieter an der internationalen Ausschreibung teilgenommen.
Dem Vernehmen nach waren darunter auch die Agenturen Ogilvy und R/GA. "Bei der Entscheidung für die neue Leadagentur war neben dem Kreativitätsanspruch und der internationalen Ausrichtung vor allem der starke digitale Fokus ausschlaggebend", sagt Stefan Beuchel, Head of Mini Global Brand Management. Mit Anomaly habe man einen Kreativpartner gefunden, der die Marke dabei unterstütze, den Kunden in den Mittelpunkt all ihrer Aktivitäten zu stellen. "Digital first heißt für uns vor allem customer first", so Beuchel, der gleichzeitig den bisherigen Agenturpartnern Jung von Matt und KKLD für die langjährige Zusammenarbeit dankt.


Mit der neuen Agentur will Mini im kommenden Jahr eine umfangreiche Marken- und Produktkampagne starten. Dafür soll Anomaly die Kreativideen entwickeln, die digitale Kommunikation umsetzen und den "editorialen Always-on-Ansatz" verantworten, teilt der Auftraggeber mit. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf einem "stringenten und übergreifenden Storytelling" liegen. Außerdem soll die Agentur dazu beitragen, die Beziehung zwischen der Marke und ihren Kunden zu vertiefen.

Mit der Etatvergabe an Anomaly bündelt Mini die zuvor getrennten Mandate für Kreation und digitale Kommunikation in einer Hand. Außerdem arbeitet die in Großbritannien beheimatete Marke wieder mit einer Londoner Agentur zusammen. Die Zentrale des 2004 gegründeten Werbedienstleisters befindet sich allerdings in den USA. Der Ableger in Toronto verfügt bereits über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Mini, genauso die Niederlassung in Shanghai. Seit 2017 gibt es auch ein Anomaly-Büro in Berlin. Das Klein-Netzwerk (weltweit sieben Filialen) gehört zur US-Werbeholding MDC Partners.


Unterdessen läuft beim Mini-Mutterkonzern der Pitch um das europaweite Steuerungs- und Produktionsmandat für die Stammmarke BMW weiter. Hier sind unter anderem Accenture, Serviceplan, S4 Capital/Mediamonks und Dentsu Aegis ins Rennen gegangen. mam
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