Bewegtbild-Markt

Werbefilmproduzenten fordern von GWA und OWM neue Standards in der Zusammenarbeit

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Petra Felten-Gesinger und Tony Petersen fordern im Namen der Werbefilmproduzenten mehr Respekt für ihre Berufsgruppe
© Janis Trausch
Petra Felten-Gesinger und Tony Petersen fordern im Namen der Werbefilmproduzenten mehr Respekt für ihre Berufsgruppe
Der Bedarf an kommerziellem Bewegtbild ist größer denn je. Mit der Vielzahl neuer Formate drängen neue Player in einen Markt, der zunehmend heterogener wird. Für die Sektion Werbung innerhalb der Produzentenallianz steht fest: Es gibt Redebedarf – und zwar nicht nur innerhalb der eigenen Reihen, sondern auch, was die Zusammenarbeit zwischen werbungtreibenden Unternehmen und Agenturen betrifft. Die Werbefilmer Tony Petersen und Petra Felten-Geisinger diskutieren mit GWA-Vertreter Florian Panier und OWM-Chef Joachim Schütz über das Spannungsverhältnis zwischen Kunde, Agentur und Produktion.

Anlass ist das neu aufgelegte Handbuch "Werbefilme produzieren", das die Diskussionsgrundlage für das künftige Miteinander sein soll. Mit fast 90 Mitgliedern ist der Verband der Werbefilmproduzenten besser aufgestellt denn je und fordert von seinen Marktteilnehmern mehr Respekt bei Themen wie Pitch-Gebaren und Mark-ups. 

"Ein komplexes Produkt wie ein Werbefilm passt jedoch nicht so einfach in das Raster eines Wareneinkäufers"

In seinem Vorwort zum Handbuch "Werbefilme produzieren" schreibt GWA-Präsident Benjamin Minack: "Dieses Buch will helfen, den blinden Fleck vieler Agenturkollegen im Felde der Bewegtbildkommunikation zu beseitigen." Das impliziert, dass Agenturen und Kunden sehr wenig Ahnung von der Produktion eines Werbespots haben. Stimmt das?

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