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Mini bestätigt Pitch um Werbeetat

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Mini sucht jetzt auch offiziell eine Agentur mit "kreativen und digitalen Stärken"
© BMW Group
Mini sucht jetzt auch offiziell eine Agentur mit "kreativen und digitalen Stärken"
Bislang blieb die Meldung von HORIZONT, dass bei der Automarke Mini ein Pitch läuft, unbestätigt. Das ändert sich jetzt. Ein Sprecher des Mutterunternehmens BMW Group bejaht auf nochmalige Anfrage, dass es ein Auswahlverfahren gibt. Wer daran teilnimmt, ist jedoch unklar. Gerüchte, der aktuelle Etathalter Jung von Matt sei bereits aus dem Rennen, lassen Kunden und Agentur unkommentiert.
"Mini sucht derzeit nach einer Agentur mit kreativen und digitalen Stärken. Wir gehen davon aus, dass wir den Auswahlprozess im 2. Quartal 2020 abschließen können. Aufgrund der aktuell stattfindenden Gesprächen können wir keine weiteren Auskünfte erteilen", so das offizielle Statement des Unternehmenssprechers. Von Jung von Matt war keine inhaltliche Stellungnahme zu erhalten. Vorstand Peter Figge richtet lediglich aus, dass er zu dem Thema nichts berichten könne.


Bislang kümmert sich das Berliner Büro Jung von Matt/Spree um die Werbung von Mini. Zuletzt hat die Agentur eine Kampagne zum Thema E-Mobilität umgesetzt. Der Auftritt war europaweit zu sehen. Welche Aufgaben jetzt genau ausgeschrieben sind und welche Märkte das Mandat im Einzelnen umfasst, ist nicht bekannt.

Mini hat, wie fast alle anderen Automarken auch, aktuell mit massiven Absatzrückgängen zu kämpfen. Allerdings kommt die BMW-Tochter im Vergleich zum Gesamtmarkt noch einigermaßen glimpflich davon. Während die Zahl der Neuzulassungen im März in Deutschland um 38 Prozent eingebrochen ist, verzeichnet Mini Einbußen von knapp über 20 Prozent. Im 1. Quartal liegt der Rückgang für die Marke im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 18 Prozent. mam
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