Agenturtrennung

Conteam spaltet sich auf

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Das bisherige Führungsteam von Conteam geht getrennte Wege
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Das bisherige Führungsteam von Conteam geht getrennte Wege
Die 1986 in Mainz gegründete Agentur Conteam wird es in ihrer bisherigen Form nicht mehr geben. Der auf Below-the-Line-Kommunikation spezialisierte Dienstleister spaltet sich auf und wird künftig in zwei voneinander getrennten Gesellschaften am Markt operieren. Sie werden von je einem der beiden bisherigen Conteam-Chefs geführt.
An der Spitze der künftigen Conteam Below steht Uwe Klöck. Er übernimmt die mit 55 Mitarbeitern deutlich größere Einheit. Das Team will sich auf die Begleitung der digitalen Transformation vor allem in Unternehmen mit klassischen Vertriebsstrukturen und Retail-Organisationen konzentrieren. Die Kunden sollen in Kürze bekanntgegeben werden.


Die zweite Einheit agiert unter dem Namen Conteam Sales und wird von Frank Müller geführt. Mit seiner rund 20 Mitarbeiter starken Agentur will er sich auf vertriebsorientiertes Marketing für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen spezialisieren. Zu den Auftraggebern gehören Unternehmen wie Allianz Global Investors, Deutsche Leasing Fleet, Commerz Real und Lufthansa City Center.

Als Grund für die Aufspaltung nennen die Verantwortlichen, dass man künftig unterschiedliche Schwerpunkte setzen wolle und ein gemeinsamer Firmenmantel deshalb nicht mehr nötig sei. Einen Konflikt zwischen den beiden Gesellschaftern habe es nicht gegeben. "Wir sind seit rund 30 Jahren freundschaftlich verbunden und bleiben dies auch", teilen sie mit. Bei einzelnen Projekten werde man sogar weiter kooperieren.


Inwieweit der jetzige Schritt etwas mit dem langjährigen Hauptkunden Opel zu tun hat, ist nicht bekannt. Die Agentur will sich dazu nicht äußern, kündigt aber Neuigkeiten für einen späteren Zeitpunkt an. In einem zweiten Schritt ist offenbar denkbar, dass es zu einer erneuten Umfirmierung kommt, um die Trennung auch im Namen deutlich zu machen. mam
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