Agenturdebatte über Werbewirkung

"Die digitale Welt schreit geradezu nach neuen Planungsparametern"

Christian Jonas Lea, Managing Partner und Head of Strategy bei Initiative
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Christian Jonas Lea, Managing Partner und Head of Strategy bei Initiative
Überdenken die Mediaagenturen bald ihre Werbewirkungsforschung? Derzeit deutet einiges darauf hin. Den Finger in die Wunde gelegt hatte Group-M-Manager Boris Schramm, der Werbekunden, Agenturen und Vermarktern im HORIZONT-Interview jahrelange Versäumnisse vorgeworfen hatte. Für die Mediaagenturen hat ihm Verbandschef Klaus-Peter Schulz teilweise recht gegeben. Nun beginnt die Debatte in ihrem Lager.

Vor allem Schramms Hauptpunkt steht zur Diskussion: Angesichts der notwendigen Beschäftigung mit Technologie habe die Branche in den vergangenen zehn Jahren das Thema Marke sowie die intermediale Funktions-, die Neuromarketing- und generell die Wirkungsforschung in den Hintergrund gedrängt. „Die Gefahr besteht“, sagt Christian Jonas Lea, Managing Partner und Head of Strategy bei Initiative. Allerdings werde diese Gefahr weniger von der Beschäftigung mit neuen Technologien – „dies ist Pflicht“ – angefacht, sondern von der „allgemeinen kurzsichtigen Performance-Fokussierung“ auf Abverkaufsleistung.

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