ADC Global

Scholz & Friends ist der große Abräumer in New York

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Nach ihrem großen Erfolg beim deutschen ADC triumphiert Scholz & Friends mit dem "Tampon Book" auch beim ADC Global
© The Female Company
Nach ihrem großen Erfolg beim deutschen ADC triumphiert Scholz & Friends mit dem "Tampon Book" auch beim ADC Global
Kreativwettbewerbe sind auf dem absteigenden Ast - diese in der hiesigen Kreativszene in jüngster Zeit oft gehörte These gilt definitiv nicht für den ADC Global, der dieses Jahr seinen 99. Geburtstag feiert. Seit die Mutter aller Award Shows vor drei Jahren unter das Dach des New Yorker One Club geschlüpft ist, haben sich die Einsendungen fast verdoppelt. Dieses Jahr konkurrierten 9613 Einsendungen aus 59 Ländern um die begehrten Edelmetall-Würfel - und Deutschland ist ganz vorne mit dabei.
Die deutschen Teilnehmer räumen rekordverdächtige 54 Edelmetall-Cubes ab - das sind zehn mehr als im vergangenen Jahr und mehr als doppelt so viele wie 2018. Damit konnten sie mehr als 10 Prozent ihrer 502 Einsendungen in eine Auszeichnung umwandeln. Bester deutscher Teilnehmer ist Scholz & Friends, deren Arbeiten mit siebenmal Gold, einmal Silber und siebenmal Bronze prämiert wurden. Obendrein gab es noch eine "Best-of-Discipline"-Ehrung in der Kategorie "Packaging Design" für "The Tampon Book" im Auftrag von The Female Company.


Das bereits vielfach prämierte Tampon-Buch ist zugleich beste Arbeit aus Deutschland: Scholz & Friends gewinnt alle sieben Gold-Würfel sowie einmal Bronze für diese Einsendung. Ihre weiteren Preise holte die Agentur mit Kampagnen im Auftrag der Berliner Philharmoniker und der Initiative Offene Gesellschaft.

Neben S&F gehören Serviceplan, Antoni und Heimat mit jeweils zehn, acht beziehungsweise fünf Edelmetall-Würfeln zu den besten deutschen Teilnehmern der Shows. Auf dem Siegertreppchen stehen außerdem Jung von Matt mit vier, BBDO und MRM/McCann mit jeweils drei und Kolle Rebbe mit zwei Auszeichnungen. Über je eine Trophäe können sich Cheil Germany, Dirk Bader Photography und Elemente Clemente, Kevin Krautgartner Photography sowie Philipp und Keuntje freuen.


Insgesamt wechselten dieses Jahr 374 Preise in Gold, Silber und Bronze den Besitzer. Dazu kommt der begehrte Black Cube, der jedes Jahr nur einmal vergeben wird. In diesem Jahr geht er an den Apple-Film „Bounce“ von TBWA/Media Arts Lab in Los Angeles. TBWA ist zugleich Network of the Year, während Apple zum Kunden des Jahres gekürt wurde.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es rund sechs Prozent mehr Edelmetall bei knapp zehn Prozent mehr Einsendungen. Die Jury ist also recht streng gewesen. Insgesamt sind etwa 3,9 Prozent aller Wettbewerbsbeiträge mit einem Preis in Gold, Silber oder Bronze bedacht worden. USA ist mit 188 Cubes die erfolgreichste Nation, gefolgt von Deutschland mit 54 Preisen und Kanada mit 27. bu
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