Accenture-Tochter

Kolle Rebbe macht weniger Audi

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Auch Vertrieb und Marketing von Audi in Ingolstadt richten sich neu aus
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Auch Vertrieb und Marketing von Audi in Ingolstadt richten sich neu aus
Der neue Audi-Chef Bram Schot hat die Marschroute vorgegeben: Bis 2022 will der Ingolstädter Autobauer 15 Milliarden Euro einsparen. Auch wenn Marketingabteilungen und Agenturen das selten – schon gar nicht öffentlich – eingestehen, wird diese Vorgabe natürlich auch sie treffen.
Ob die aktuellen Veränderungen der Agenturbeziehungen für Sales Media - im weiteren Sinn Verkaufsförderung - bereits etwas mit den Sparvorgaben zu tun haben, ist nicht bekannt. Bei Audi selbst will man sich nicht zum Thema äußern. "Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu Geschäftsbeziehungen mit unseren Dienstleistern grundsätzlich nicht öffentlich äußern", teilt eine Sprecherin mit.


Dennoch steht fest: Die Zusammenarbeit mit den Agenturen für Sales Media wird neu sortiert. Nicht mehr an Bord ist Kolle Rebbe in Hamburg. Sie hat sich den Kuchen bislang mit Philipp und Keuntje geteilt. Die vor kurzem von Fischer-Appelt gekaufte Kreativagentur bleibt dagegen weiter dabei und teilt sich die Aufgaben künftig mit der Agentur Thjnk, die auch zu den Partnern von Audi im Bereich klassische Werbung gehört.

Etwas gesprächiger als Audi zeigt sich die von dem Umbau betroffene Firma Kolle Rebbe. Die Accenture-Tochter bestätigt, nicht mehr für den Bereich Sales Media tätig zu sein. Gleichzeitig weist ein Sprecher darauf hin, dass man Poolagentur für das nationale und internationale Marketing bleibe. Auch dort stehen Veränderungen an. Zumindest soll um den wichtigen britischen Etat gepitcht werden. Hier ist die vielfach ausgezeichnete Agentur BBH seit vielen Jahren Stammpartner der Volkswagen-Tochter. mam
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