Wavemaker Matthias Brüll löst Deutschlandchef Sebastian Hupf ab

Montag, 05. März 2018
Matthias Brüll kehrt als Chef von Wavemaker nach Deutschland zurück
Matthias Brüll kehrt als Chef von Wavemaker nach Deutschland zurück
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Offiziell gibt es die Mediaagentur Wavemaker erst seit dem 1. Januar 2018. An diesem Tag ist das aus dem Merger der beiden Group-M-Agenturen MEC und Maxus entstandende Network an den Start gegangen - in Deutschland mit CEO Sebastian Hupf an der Spitze. Dessen Amtszeit ist jetzt nach nur acht Wochen aber schon wieder zu Ende. Das Kommando übernimmt der frühere MEC-Chef Matthias Brüll.
Der erfahrene Mediaagenturmanager soll nicht nur Wavemaker in Deutschland führen, sondern auch die Ableger in Österreich und der Schweiz. Seinen aktuellen Posten als Global Chief Product übt er in Personalunion noch so lange aus, bis ein Nachfolger gefunden ist. Dann konzentriert sich Brüll komplett auf seine Aufgabe in der DACH-Region. Was zu dem überraschenden Wechsel an der Spitze der Agentur geführt hat, ist nicht bekannt. Auch intern hat es offenbar keine Begründung gegeben. "Es handelt sich um eine internationale Managemententscheidung", teilt eine Sprecherin der WPP-Tochter mit.
Der bisherige Amtsinhaber Sebastian Hupf wird abgelöst
Der bisherige Amtsinhaber Sebastian Hupf wird abgelöst (© MEC)
Wie es mit Hupf, der als Vertreter einer neuen und weniger verschlossenen Generation von Mediaagenturchefs gilt, weitergeht, ist nicht bekannt. Er soll aber in der Gruppe bleiben, heißt es in der offiziellen Mitteilung zu seiner Ablösung. Ob bei Wavemaker oder bei der übergeordneten Group M ist allerdings unklar. Auch für Brüll ist der Wechsel auf den ersten Blick nicht gerade eine Beförderung. Als Chief Product Officer saß er im weltweiten Board der Gruppe mit Verantwortung für das Agenturprodukt in sämtlichen Märkten. Jetzt kümmert er sich wieder um den deutschsprachigen Raum. "Ich freue mich sehr, wieder mit den großartigen Management-Teams in der gesamten DACH-Region zusammenzuarbeiten und die Transformation von Wavemaker in einem unserer wichtigsten Marktcluster fortzusetzen", sagt der neue alte CEO.

Bei der Vorgängerfirma MEC stand er bereits von 2010 bs 2015 an der Spitze. Dann stieg Brüll zum Chef der deutschen Group M auf. Von dort aus wollte er eigentlich zu Mediaplus gehen, dieser Wechsel scheiterte aber im letzten Moment. Brüll bliebt dann doch bei MEC und stieg dort zum Europachef auf. Nach der Fusion mit Maxus wurde er als globaler Produktchef ins weltweite Board berufen. Wavemaker (bzw. MEC) musste hierzulande zuletzt den Verlust des Mediaetats von L'Oréal hinnehmen. Hier setzte sich Wettbewerber Publicis durch. Auf der Habenseite steht dagegen der Gewinn des Mediamandats von Otto und Bonprix.
mam
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