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Katja Brandt kennt keine "German Angst"

Vizeum-Chefin Katja Brandt fürchtet sich nicht vor Google und Facebook
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Vizeum-Chefin Katja Brandt fürchtet sich nicht vor Google und Facebook
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Katja Brandt fürchtet sich nicht vor der Konkurrenz der US-Internetriesen: "Wenn ich mir die fehlgeleiteten Debatten über die angeblich so intransparenten Mediaagenturen ansehe und gleichzeitig höre, Google und Facebook könnten uns die Rolle des neutralen Beraters streitig machen, muss ich wirklich schmunzeln", sagt die Chefin des Vizeum-Networks im HORIZONT-Interview.
Sie sehe die Begeisterung, mit der Marketing- und Mediamanager über die Strategien der Konzerne sprechen, eher "als Challange und Chance." Die typische "German Angst dagegen halte sie für falsch: "Wir sollten den Veränderungen lieber mit einer gewissen Leichtigkeit begegnen. Google und Facebook bringen einen unglaublichen Spirit in unseren Markt, und wenn es hier und da rumpelt, ist das für mich kein Drama."
„Vielschichtigkeit und ständige Veränderung sind etwas, was uns bei Vizeum keine Angst macht, sondern begeistert“
Auch die aktuelle Kritik an den Mediaagenturen, nach wie vor nicht transparent genug zu arbeiten, will Brandt nicht gelten lassen. "Ich bin seit 13 Jahren in der Mediabranche, habe davor lange auf Kundenseite gearbeitet und kann guten Gewissens sagen, dass wir heute mehr Transparenz bieten als jemals zuvor", betont sie. Kaum eine Branche werde so von Auditoren und Wirtschaftsprüfern durchleuchtet wie die Mediaszene. Bemerkenswert sei insbesondere, dass die Debatte vor allem von von ehemaligen Protagonisten befeuert werde. hor
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