Video vom ADC-Festival

Wie Anomaly-Gründer Johnny Vulkan Kreativität definiert

Anomaly-Gründer Johnny Vulkan
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Anomaly-Gründer Johnny Vulkan
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Der US-Dienst "Adage" hat Anomaly kürzlich als "Agency of the Year" des Jahres 2017 ausgezeichnet. Keine Frage: Wenn es um Innovationen und Trends in der Kreation geht, dann ist die 2004 in New York gegründete Agentur ganz weit vorne dabei. Das zeigt auch das Ranking der weltweit innovativsten Unternehmen von Fast Company. In dem von Mega-Konzernen wie Google, Apple und Facebook angeführten Rangliste kommt die Agentur auf einen beachtlichen 24. Platz. Einen großen Anteil daran hat Johnny Vulkan. HORIZONT Online und Diconium haben den Anomaly-Gründer am Rande des ADC-Festivals getroffen und mit ihm über sein Verständnis von Kreation und Disruption gesprochen.
Beim Gespräch mit Johnny Vulkan wird eines schnell klar: Der Anomaly-Gründer, der sich bei der Agentur um Innovationsthemen sowie die Digitalstrategie kümmert, ist - naturgemäß - alles andere als ein Technologie-Skeptiker. Disruptive Technologien bieten aus seiner Sicht enorme Chancen. "Man kann heutzutage im Handumdrehen Unternehmen auf die Beine stellen, die über Nacht zu einem globalen Phänomen werden", schwärmt Vulkan. Als Beispiel nennt er Airbnb, Uber und Netflix. Diese jungen, technologiegetriebenen Unternehmen hätten die Hotel- Taxi- und Fernsehbranche auf den Kopf gestellt. Jeder junge Mensch mit Unternehmergeist könne sich davon inspirieren lassen und sich fragen, ob es nicht bisweilen bessere Lösungen gebe, um Dinge anzugehen. 

Aus Sicht von Vulkan kann auch Deutschland von der Digitalisierung profitieren. Hiesige Unternehmen hätten vermehrt die Chance, eine globale Rolle zu spielen. Voraussetzung sei allerdings die Kreativität der Entscheider: Dabei gehe es vor allem darum, fundamentale Fragen zu stellen und Dinge zu hinterfragen. mas

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