Samsung-Pitch

Publicis-Groupe und Wieden & Kennedy machen offenbar das Rennen

Die Konzernzentrale von Samsung Deutschland
Foto: Samsung
Die Konzernzentrale von Samsung Deutschland
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Die bisherigen Etathalter aus der Pariser Publicis-Gruppe konnten sich anscheinend in weiten Teilen in dem internationalen Pitch von Samsung Electronics durchsetzen. Die Wettbewerbspräsentationen liefen seit Mai und waren in vier Bereiche aufgeteilt: ein Kreationspitch für große Werbenetzwerke, ein weiterer Kreationspitch für Boutique-Agenturen sowie ein jeweils getrennter Pitch um den Media- und den Digitaletat.

Wie AdAge berichtet, wurden alle Märkte mit Ausnahme der USA überprüft. Diesem Bericht zufolge konnten Leo Burnett und das Mediaagenturnetzwerk Starcom Media Vest aus der Publicis-Gruppe ihre Mandate verteidigen. Neu hinzukommen allerdings die unabhängige Werbeagentur Wieden & Kennedy sowie BBH von Publicis. Insgesamt ging es bei diesem Pitch wie berichtet um ein Volumen von drei Milliarden Euro.


Mit im Rennen um diesen Bluechip-Etat war dem Bericht zufolge auch das Kreativnetzwerk Grey von WPP. Am Boutique-Pitch sollen wiederum 72 and Sunny von MDC, die den US-Werbeetat halten, BBH und Cheil teilgenommen haben. Im Media- und Digitalbereich schickte Interpublic sein jüngstes und kleinstes Medianetzwerk BNP in den Ring und auch WPP soll mit seiner Group M an den Wettbewerbspräsentationen teilgenommen haben.

Eine offizielle Bestätigung für diesen Pitch-Ausgang gibt es bislang weder seitens des südkoreanischen Konzerns noch von den Agenturen. In der deutschen Samsung-Zentrale in Schwalbach im Taunus will man auf Anfrage von HORIZONT Online lediglich bestätigen, dass ein Pitch stattgefunden hat. Zu der Entscheidung will man sich jedoch nicht äußern. ejej



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