Quartalsbilanz

WPP steigert den Umsatz um 5 Prozent

WPP-Chef Martin Sorrell
Getty Images/Cannes Lions
WPP-Chef Martin Sorrell
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Nachdem Publicis und Omnicom ihre Quartalszahlen bereits präsentiert haben, ist jetzt WPP an der Reihe. Die weltweit größte Werbeholding meldet für die ersten drei Monate des Jahres einen um Währungseffekte und Zukäufe bereinigten Umsatzzuwachs von 5,2 Prozent auf 2,78 Milliarden britische Pfund (3,75 Milliarden Euro).
Bei den sogenannten "Net Sales", die bestimmte durchlaufende Kosten aus den Bereichen digitale Media und Data Investment Mangement außen vor lassen, liegt das Plus bei 2,5 Prozent. WPP hält Net Sales für die geeignetere Größe zur Beurteilung der Geschäftsentwicklung. Allerdings ist die britische Holding der einzige Akteur in der Werbebranche, der mit dieser Zahl operiert. Auf regionaler Ebene haben sich die Umsätze in Großbritannien am besten entwickelt. Hier liegt das Plus bei 8 Prozent. In Nordamerika konnte die Gruppe um 4,4 Prozent zulegen, in Westeuropa um 2,7 Prozent. Ausdrücklich erwähnt wir die positive Entwicklung in Ländern wie Deutschland, Italien, Portugal und Spanien. Weniger gut läuft es dagegen in Frankreich, Österreich und der Schweiz. Bei den einzelnen Kommunikationsdisziplinen gibt es das größte Wachstum im Bereich Werbung und Media (plus 10,7 Prozent). Data Investment Management stagniert, PR kann leicht um knapp ein Prozent zulegen. Für das Gesamtjahr peilt der von CEO Martin Sorrell geführte Konzern ein Wachstum von mehr als 3 Prozent an. Gleichwohl mahnt WPP weiter zur Vorsicht und spricht von einem herausfordernden Jahr. Die Kunden würden sich scheuen, Risiken einzugehen und achteten vor allem auf die Kostenseite. Die Einkaufs- und Finanzabteilung gewinne immer mehr die Überhand gegenüber dem Marketing, stellt die Holding in ihrem Ausblick fest. mam



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