Ogilvy & Mather

Warum die Deutsche Bahn Spermien und Eizellen eine skurrile Kabinenansprache halten lässt

Zum fruchtbarsten Tag des Jahres zeigt die Deutsche Bahn eine Kabinenansprache zwischen Spermien
Deutsche Bahn
Zum fruchtbarsten Tag des Jahres zeigt die Deutsche Bahn eine Kabinenansprache zwischen Spermien
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"Wir haben so lange auf diesen Tag gewartet. Jetzt ist er da!": Mit diesen Worten startet die ungewöhnliche Kabinenansprache im neuen Online-Spot der Deutschen Bahn. Doch hier versucht nicht etwa ein angefixter Trainer seine Fußballmannschaft zu motivieren - sondern eine menschliche Spermie. Denn im von Ogilvy & Mather kreierten Spot geht es um den fruchtbarsten Tag des Jahres.
Der fruchtbarste Tag des Jahres, an dem die meisten Kinder gezeugt werden, ist laut DB am 8. Januar. Und in dieser Angelegenheit wendet sich das Verkehrsunternehmen mit einem ungewöhnlichen Appell an alle Liebenden: "Kommt mal wieder zusammen". Diese Botschaft vermittelt die DB in zwei skurrilen Kabinenansprachen. Die eine findet im männlichen Körper zwischen menschlichen Spermien statt, die andere im weiblichen Körper zwischen Frauen in Eizellen-Kostümen. Ein Aufklärungsfilm von einem ungewöhnlichen Absender.

Im Netz sorgt der eineinhalbminütige Clip bereits für Gelächter, er polarisiert. Gestern wurde er auf der Facebookseite der Deutschen Bahn geteilt, bislang gab es dafür über 650 Likes, mehr als 180 Shares und etliche Kommentare. Auch der Erotikhändler Orion mischte sich unter die Kommentierenden und lieferte sich ein kleines Wortspiel mit dem Social-Media-Team des DB Personenverkehrs.




Aufmerksamen HORIZONT Online-Lesern könnte die Inszenierung einer Kabinenansprache bekannt vorkommen: Scheinbar hatten wieder einmal zwei Agenturen eine ähnliche Idee. Wie HORIZONT Online gestern berichtete, wird auch im neuen Sparkasse-Spot von Jung von Matt/Spree eine Kabinensprache gehalten. Ein neuer Trend?

Update: Mittlerweile ist der Spot auf dem Youtube- und Facebook-Kanal der Deutschen Bahn gelöscht. Warum die DB den Film zurückgezogen hat, berichtet HORIZONT Online hierbre

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