Massentierhaltung und Co.

Umweltaktivisten protestieren mit Slogan von Dieckertschmidt in Berlin

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Die Demonstranten zogen am Samstag durch Berlin
© Bündnis 90/Die Grünen / Mareike Lambertz
Die Demonstranten zogen am Samstag durch Berlin
Zum Start der Internationalen Grünen Woche haben in Berlin Umweltschützer und Politiker der Grünen gegen Massentierhaltung protestiert. Und auch die Kampagne für die Demo kam aus der Hauptstadt: Die Motive mit dem Slogan "Essen ist fertig - fix und fertig" wurden von der Agentur Dieckertschmidt entwickelt.
Der Satz war auf Bannern zu lesen, die Teilnehmer der Demonstration vor sich hertrugen. Darunter waren auch Grünen-Politiker wie die Bundesvorsitzende Simone Peter und der Fraktionschef Anton Hofreiter. Die Demonstranten wendeten sich damit gegen Missstände in der konventionellen Landwirtschaft wie Massentierhaltung, zunehmende Industrialisierung und das geplante Freihandelsabkommen mit den USA TTIP.


Organisiert wurde die Demo 
von den Machern der Kampagne "Meine Landwirtschaft", in der über 100 Organisationen aus Landwirtschaft, Imkerei, Natur-, Tier- und Verbraucherschutz, Entwicklungsorganisationen und dem Lebensmittelhandwerk zusammengeschlossen sind. Laut den Initiatoren der Demonstration nahmen bis zu 23.000 Menschen an dem Protestmarsch teil. Die Berliner Polizei sprach dagegen von 13.500 Teilnehmern.

"Essen ist fertig - fix und fertig": Die Demo-Motive


Am selben Tag hatte am Washingtonplatz in Berlin die Gegenveranstaltung "Wir machen euch satt" stattgefunden. Unter diesem Motto wehrten sich Landwirte gegen die Kritik von Tierschutzverbänden und Naturschutzorganisationen. Die laut Polizei 500 Teilnehmer forderten eine sachliche Diskussion über moderne Landwirtschaft. ire
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