MAN

Ogilvy inszeniert den Truck-Hersteller im Stile eines Trash-Horrorfilms

Den Truckfahrer im Spot ergreift das kalte Grausen
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Den Truckfahrer im Spot ergreift das kalte Grausen
Jemand erzählt etwas absolut Unglaubliches, doch den Zuhörer interessiert nur ein vermeintlicher Nebenaspekt: Nach dieser Mechanik sind schon viele Gags aufgebaut worden. Dieser Spot von Ogilvy für MAN Trucks erfindet also das Rad des Storytellings nicht neu, die aufwendige Produktion und Umsetzung verleiht der Kampagne aber doch ihren eigenen Charme.
In dem 90-Sekünder erzählt ein LKW-Fahrer, wie er eines nachts mit seinem MAN-TRuck auf einer einsamen Waldstraße liegen blieb und ihn anschließend das Grauen heimsuchte. Die Pointe liefert letztendlich aber einer seiner Zuhörer: 
Mit dem Spot wollen MAN und Ogilvy die Zuverlässigkeit der Truck-Sparte des Münchner Herstellers hervorheben. Laut Nutzfahrzeug-Bericht des TÜV konnte sich MAN besonders bei den älteren Modellen hervortun und den Spitzenplatz sichern, bei den mängelfreien einjährigen Fahrzeugen war nur Volvo einen Tick besser.


Der von Bakery unter der Regie von Regie Kay Kienzler produzierte Spot kommt ab dem 5. April europaweit auf allen digitalen Kanälen von MAN zum Einsatz (Postproduktion: Deli Creative Collective). Die Aktivierung erfolgt durch diverse Onlineformate und entsprechenden Media-Support. Daneben sind flankierende PR-Maßnahmen geplant. Beim Kunden zeichnen Marketingchef Björn Loose sowie Fabian Obinger und Jennifer Gutermuth (Marketing Communications) verantwortlich.

Entstanden ist die Kampagne am Frankfurter Standort von Ogilvy. Die Agentur betreut den Kunden seit 2010. Seit anderthalb Jahren muss sich die WPP-Tochter den Kunden allerdings mit Jung von Matt teilen, das wie Ogilvy auf Projektbasis für MAN zum Einsatz kommt. ire
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