Hirschen Group

Cornelius Winter und Philipp Keller werden Gesellschafter

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Cornelius Winter steigt in den Partnerkreis der Hirschen Group auf
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Cornelius Winter steigt in den Partnerkreis der Hirschen Group auf
Die Hirschen Group erweitert ihren Partnerkreis. Künftig gehören auch die Manager Cornelius Winter und Philipp Keller zu den Gesellschaftern des rund 600 Mitarbeiter starken Agenturverbunds. Größter Einzelanteilseigner ist der britische Werbekonzern WPP, der offiziell 49 Prozent an der Hirschen Group hält. Weitere Gesellschafter sind die drei Holding-Gründer Bernd Heusinger, Marcel Loko und Martin Blach sowie die Führungskräfte Hans Langguth, Klaus Sielker und Vincent Schmidlin.
Mit der Beförderung von Winter und Keller sollen zwei erfahrene und wichtige Mitarbeiter noch enger an die Gruppe gebunden werden. "Wir sind eine dezentrale Patchwork-Familie mit vielen unterschiedlichen Marken, die von mutigen Unternehmern angeführt werden. Das bilden wir jetzt noch deutlicher auch in der Gesellschafterstruktur ab", sagt Co-Chef Blach, der die Hirschen Group zusammen mit Heusinger und Loko führt. Alle drei tragen den Titel CEO.

Philipp Keller ebenfalls
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Philipp Keller ebenfalls
Der Kreative Keller ist seit 16 Jahren für das Unternehmen tätig, Er startete als Textpraktikant und steht heute an der Spitze der Kölner Niederlassung, die aktuell rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Im vorigen Jahr konnte das Büro am Rhein die Etats von Obi und C&A gewinnen, auch wenn es dafür immer noch keine Bestätigung gibt. Auch Kellers Kollege Winter hat die von ihm geführte Agentur Sherpas 365 zuletzt deutlich ausbauen können. Für die auf Corporate Affairs und Politikberatung spezialisierte Firma arbeiten inzwischen rund 30 Consultants. Winter kam 2013 nach vielen Jahren beim früheren Marktführer Ketchum Pleon und einem kurzen Gastspiel bei Hering Schuppener zur Hirschen Group. Er führt den von ihm mitgegründeten Beratungsableger heute zusammen mit Jan Böttger.

Perspektivisch ist vorstellbar, dass der Partnerkreis weiter ausgebaut wird. Zu groß soll der Kreis allerdings auch nicht werden, nicht zuletzt damit klar bleibt, wer wofür verantwortlich ist. Übrigens: Eine Frau gehört bislang nicht zu den acht Einzelgesellschaftern der Agenturgruppe, die 2017 erstmals einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro erzielte. Partnermodelle erfreuen sich aktuell auch anderswo großer Beliebtheit. So wird erwartet, dass Jung von Matt demnächst ebenfalls den Kreis der Gesellschafter erweitert. Scholz & Friends hatte Ende 2015 ebenfalls ein Partnermodell und eine neue Managementstruktur etabliert – und das, obwohl sich die Agentur vollständig im Besitz von WPP befindet. mam
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