Hirschen Group

Ressourcenmangel hebt Beratungs-Unit aus der Taufe

Daniel Auwermann
© Ressourcenmangel
Daniel Auwermann
Ressourcenmangel baut seine Beratungskompetenz weiter aus. Mit Daniel Auwermann hat die Agentur aus der Hirschen Group einen Manager verpflichtet, der als Head of Transformation am Standort Berlin eine neue Consulting-Unit im Bereich Change Communications aufbauen soll. Der Startschuss fällt im April.

Ressourcenmangel will mit der neuen Unit nach eigenen Angaben der steigenden Nachfrage nach Beratung für nachhaltige Veränderungsprozesse Rechnung tragen. "Alles ist in Bewegung. Wertschöpfung, Zusammenarbeit und Gesellschaft werden sich mit der digitalen Transformation gewaltig verändern", sagt Chief Operating Officer Alexander Brincker. Auwermann solle ein Expertenteam aufbauen und führen, um diese Nachfrage zu bedienen, so Brincker weiter. 

Auwermann, der seit 2010 als Berater tätig ist, hat sich viel vorgenommen. Aus Sicht des ehemaligen Marineoffiziers wird Change Communication zu einer wichtigen Beratungsleistung, die wirkungsvolle Lösungen brauche. "Wir zeigen diese durch nachhaltige Transformationsprozesse auf und unterstützen Unternehmen und institutionelle Kunden dabei, die Prozesse umzusetzen sowie die richtigen Worte für die damit zusammenhängenden Handlungen zu finden“, sagt Auwermann, den Ressourcenmangel-Gründer Benjamin Minack als "ausgewiesenen Experten in den Bereichen Organisationsentwicklung, Verhandlungsführung sowie internationaler Vertrieb und Einkauf" lobt.

Ressourcenmangel, das mit einem Gross Income in Höhe von gut 15 Millionen Euro im Ranking der inhabergeführten Kommunikationsagenturen kürzlich auf Rang 19 landete, ist mit seiner Beratungs-Offensive nicht alleine. Auch Agenturen wie Syzygy, TLGG und MEC haben vor nicht allzu langer Zeit eigene Beratungs-Einheiten gegründet oder sind bei Consultinfirmen eingestiegen. Grund dürfte vor allem sein, dass große Beratungshäuser wie Accenture, IBM und Deloitte Digital seit Jahren im Agenturgeschäft wildern. Für Schlagzeilen sorgte vor allem die Übernahme von Sinner Schrader durch Accenture. mas




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