Group-M-Tochter

Wavemaker berät Viessmann im Bereich Programmatic

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Viessmann hoit Wavemaker an Bord
© Viessmann
Viessmann hoit Wavemaker an Bord
Nach den Negativschlagzeilen der vergangenen Wochen gibt es nun wieder eine gute Nachricht aus dem Hause Wavemaker: Die Mediaagentur wird künftig den Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen Viessmann im Bereich Programmatic unterstützen. Einen Pitch gab es nicht, vielmehr fiel die Entscheidung zur Zusammenarbeit durch Gespräche zwischen Agentur und Kunde, wie eine Wavemaker-Sprecherin mitteilt.
Wavemaker tritt dabei allerdings als Consultant auf. Grund: Viessmann will die Umsetzung in den eigenen Händen halten und daher so viele Digital-Marketing-Lösungen wie möglich inhouse bündeln. "Für ein Unternehmen bringt es enorme Vorteile, die eigenen digitalen Kanäle zu kontrollieren und die Hoheit über die eigenen Daten zu besitzen. Entsprechend bündeln wir unser datengetriebenes Marketing inhouse", erklärt Ralf Brüser, Head of Insights & Media bei der Viessmann Group.

Von der Zusammenarbeit mit Wavemaker erhofft sich das Familienunternehmen laut Brüser, "im Umgang mit Datenstrategien und im Deal-Management zu profitieren". Wavemaker sehe sich dabei "in der Rolle des Sparringspartners, der auf Augenhöhe berät und optimiert", so Alexander Jentzsch, Director Digital Planning bei der Group-M-Tochter. "Auf die Zusammenarbeit mit Viessmann freuen wir uns sehr, schließlich ist das Unternehmen ein Vorreiter bei der Digitalisierung und entsprechend beim Einsatz digitaler Marketingmaßnahmen."

Der Etatgewinn kommt für Wavemaker zur rechten Zeit, sorgte die Agentur zuletzt doch eher durch Verluste prominenter Kunden und Personalwechsel für Schlagzeilen. So trennte sich die Otto Group nur wenige Tage nach der Etatvergabe schon wieder von Wavemaker, auch die Etats Henkel und L'Oréal gingen verloren. Zuletzt wurde bekannt, dass Chief Strategy Officer Christian Genkel und Chief Client Officer Michaela Ihlefeld die Agentur verlassen haben. ire
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