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Google-Manager Petri Kokko (links) ist davon überzeugt, mit Youtube Music ein "geiles Produkt" an den Start gebracht
HORIZONT/Diconium
Google-Manager Petri Kokko

"Wir müssen Weltmeister in Mobile sein, bevor wir uns um Voice kümmern können"

Google-Manager Petri Kokko (links) ist davon überzeugt, mit Youtube Music ein "geiles Produkt" an den Start gebracht
Am Montag launchte Google seinen Musikstreaming-Dienst Youtube Music in Deutschland und 16 weiteren großen Märkten. Im Video-Interview mit HORIZONT am Rande der Cannes Lions erklärt Petri Kokko, Director Agency von Google, warum er den Dienst für ein "wirklich geiles Produkt" hält und welche Strategie Google in puncto Voice verfolgt.
von Tim Theobald Mittwoch, 20. Juni 2018
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Ein riesiger Musikkatalog mit Millionen von Songs, hunderte Playlists für jede Stimmung, dazu personalisierte Empfehlungen: Zunächst einmal hört sich das Angebot von Youtube Music nicht anders als als jenes von Platzhirsch Spotify und Co. Laut Google-Manager Petri Kokko will der Suchmaschinen-Riese bei seinem Musikstreamingangebot deshalb noch mit einem anderen Fokus glänzen: User-generated Content. Die Strategie könnte aufgehen. Denn schließlich haben von den Nutzern hochgeladene Videos Youtube einst groß gemacht. Bei Youtube Music soll das, so das erklärte Ziel von Kokko, ähnlich verlaufen.


Zudem bricht Kokko im Video-Interview eine Lanze für die im modernen Digitalmarketing weit verbreitete Maxime "Mobile first": "Mobile ist zwar nichts Neues. Aber wir sehen auch, wie viel wir mit Mobile noch machen können", so der Google-Manager. Aber was ist eigentlich mit dem in jüngster Zeit genauso gehypten Thema Voice, KI und Sprachsteuerung? "Der erste Schritt ist: Wir müssen Weltmeister in Mobile sein. Erst danach können wir uns wir fragen, was wir mit Voice machen. Dieser Schritt wird unsere Markenkommunikation noch mal revolutionieren - und darauf müssen wir vorbereitet sein." tt

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